In St. Föhnien wurde «gebubbelt»

Der Sport- und Wanderclub Brülisau organisierte am vergangenen Samstag das «1. St. Föhnien – Bubble Soccer-Turnier» in der Oberdorfer Turnhalle. 24 Teams liessen sich einteilen und kämpften um Tore – und machten dabei auch Bekanntschaft mit der Schwerkraft.

  • Wo ist denn jetzt der Ball? (Bilder: Eveline Schiegg)

    Wo ist denn jetzt der Ball? (Bilder: Eveline Schiegg)

  • Hinfallen konnte jeder, aufstehen musste aber gelernt sein.

    Hinfallen konnte jeder, aufstehen musste aber gelernt sein.

  • Ein Schlachtruf vor Anpfiff durfte natürlich nicht fehlen.

    Ein Schlachtruf vor Anpfiff durfte natürlich nicht fehlen.

  • Je fünf Spieler bildeten eine Mannschaft.

    Je fünf Spieler bildeten eine Mannschaft.

Bei den Kindern, welche zwischen 7 und 15 Jahren sein und eine Mindestgrösse von 1.25 m aufweisen mussten, konnten zehn Mannschaften eingetragen werden. Bei den Erwachsenen waren es sogar deren 14 und diese kamen nicht nur aus dem inneren Land. Fussballkenntnisse waren nicht unbedingt Voraussetzung. In den grossen, zwar durchsichtigen Bubbles galt es vielmehr, Stand zu halten, eine Technik für das Aufstehen zu entwickeln und einfach irgendwie dieses runde, gelbe Ding zu treffen.

Bereits die Kinder lieferten sich spannende Duelle. Während acht Minuten mussten die jeweils fünf Spieler auf dem Feld natürlich versuchen, möglichst viele Tore zu erzielen. Schon nach wenigen Sekunden nach dem Anpfiff war der Ehrgeiz geweckt und die Kinder schenkten sich nichts. Für einmal tat auch das Hinfallen nicht so weh, das Aufstehen jedoch erforderte wohl mehr Kraft als das Fussballspiel selbst. Für einmal konnte man sich wohl in die Lage eines auf dem Rücken liegenden Käfers hineinfühlen. Nach der ersten Vorrunde in zwei Gruppen, galt danach das «K.O.-System». Schliesslich durfte sich die Gruppe «Habasche» vor den «Alpsteinkickers» als Sieger feiern lassen.

Bereits nach dem ersten Anpfiff war klar, dass auch die Erwachsenen einen gewissen Ehrgeiz an den Tag legten. Das eine oder andere Mal war statt Fussball eher eine Art Rugby ersichtlich. Dass es kein leichtes Unterfangen war, erkannte man an den roten Köpfen nach Schlusspfiff. Das Finale bestritten dann «Kabutti Ohre 2» gegen die «Buddies», wobei erstgenannte das bessere Ende für sich behielten und so zum ersten Turniersieger erkoren wurden.

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