Imposante Fahnenweihe der Schützenveteranen

Am Sonntag, 3. März, durften die Schützenveteranen von Appenzell Innerrhoden zusammen mit vielen Gästen in der Pfarrkirche Appenzell einen pathetischen ökumenischen Gottesdienst feiern.

  • Zwei Trachtenmädchen flankieren Fahnengötti und -gotte, während diese die neue Fahne präsentieren. (Bilder: zVg)

    Zwei Trachtenmädchen flankieren Fahnengötti und -gotte, während diese die neue Fahne präsentieren. (Bilder: zVg)

  • Mike Lotz und Lukas Hidber fanden in ihrem Gottesdienst die passende Verbindung zur Fahnenweihe.

    Mike Lotz und Lukas Hidber fanden in ihrem Gottesdienst die passende Verbindung zur Fahnenweihe.

  • Das «Öhrli Chörli» wusste mit ergreifendem Jodelgesang zu gefallen.

    Das «Öhrli Chörli» wusste mit ergreifendem Jodelgesang zu gefallen.

  • Nach dem Gottesdienst wurde das obligate Gruppenfoto geknipst.

    Nach dem Gottesdienst wurde das obligate Gruppenfoto geknipst.

Die beiden Pfarrer Lukas Hidber und Mike Lotz fanden im «Moritz» die passende Verbindung zur Weihe der neuen Verbandsfahne der Schützenveteranen. Dies gelang ihnen mit dem Thematisieren folgender Fragen: Was ist mir heilig? Wem oder was laufe ich nach? Was bedeutet es mir, dazuzugehören? Und wer ist meine Familie? Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom «Öhrli Chörli» mit feinem Jodelgesang. Sämtliche Verbands- und Schützenvereinsfahnen sowie die Delegation des Verbands Schweizerischer Schützenveteranen und Vertretungen der Schützenveteranen von Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen bildeten den bunten Rahmen im Altarraum.

Der Präsident der Schützenveteranen Appenzell Innerrhoden würdigte die 65-jährige Verbandsfahne mit einem Gedicht und kurzen Worten, verbunden mit einem grossen Dank an die sechs Fähnriche, welche die Fahne stets stramm geführt und sorgsam gepflegt hatten. Mit dem Fahnenmarsch, gespielt von drei Schützenveteranen, wurde die Fahne in den Ruhestand verabschiedet. Anschliessend wurde die neue Fahne von Fahnengotte und -götti, flankiert von zwei Trachtenmädchen, ausgerollt und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie wurde mit dem Fahnenmarsch herzlich willkommen geheissen und von Pfarrer Hidber gesegnet. Voller Stolz reihte sich der Fähnrich in die Lücke der Fahnenträger ein.

Mit dem Lied «Grosser Gott wir loben dich», gesungen von den Kirchenbesuchern und mit der Orgel begleitet von Marie-Theres Büchler, und dem Schlusssegen endete ein würdevoller, feierlicher und ergreifender Gottesdienst. Nach dem obligaten gemeinsamen Foto bei stürmischem Föhn begaben sich alle geladenen Gäste ins Hotel Hecht zu einem Apéro riche, bei dem auch die Sponsoren und Spender herzlich willkommen waren. Nur dank ihnen und ihrer Grosszügigkeit konnte die Anschaffung einer neuen Fahne realisiert werden. Bis in den späten Vesper wurde gemütlich gefeiert, angestossen und die schöne Fahne bestaunt.

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  • Symbolbild: bigstock

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