48 Mal «Ja zum Kurztunnel»

Trotz allgegenwärtiger digitaler Präsenz: Abstimmungsplakate beeinflussen Volksabstimmungen immer noch massgeblich. Am 21. Mai entscheiden die Teufnerinnen und Teufner über die Initiative für einen Kurztunnel. Am Samstag montierte der Bautrupp des Initiativ-Komitees 48 Blachen-Plakate «Ja zum Kurztunnel».

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Seit Samstag hängen sie an strategisch günstigen Stellen in der Nähe aller Ein- und Ausfahrtsstrassen Teufens: 18 fünf mal zwei Meter grosse Blachen mit Teufner Köpfen und dem Abstimmungs-Slogan und 30 kleine Plakate von 1,50 Meter auf 90 Zentimeter mit Logo und Slogan. Drei Mal werden sie zu sehen sein: Vor der Abstimmung vom 21. Mai, im Herbst, falls ein Ja resultiert – vor dem Entscheid über den Projektierungskredit – und 2018 vor der Abstimmung über den Objektkredit.

Morgens um 8 fuhr der Bautrupp, bestehend aus Beat Bachmann, Jakob Brunnschweiler, Christian Ehrbar, Werner Hugelshofer, Markus Rothmund und Uli Sonderegger und Kurt Stäheli los. Bei der Lustmühle wurde auf einem Privatgrundstück ein Anhänger mit einer Grossblache parkiert. Die Polizei wurde entsprechend informiert. Beim Tennisplatz in Niederteufen, etwas weiter oben an der Hauptstrasse, bei der Haltestelle Stofel, an der Steinerstrasse 20 und 29, auf einer Wiese bei Gmünden, an der Speicherstrasse beim Lager der Preisig AG, bei der Zimmerei Waldburger, an der Haslenstrasse, beim Schützengarten, beim Spar und auf dem Gelände der Landi sind die Grossplakate zu sehen.

Lauter positive Kommentare hätten sie gehört, sagte Jakob Brunnschweiler, der frühere Ausserrhoder Regierungsrat und Baudirektor, in der Mittagspause beim Anker-Grill. Die «Ja zum Kurztunnel»-Plakate hätten Begeisterung ausgelöst. «Das macht ihr super», sagte ein älterer Herr. Bekannte Gegner hätten nur kurz hingeschaut und seien weiter gegangen, schmunzelte Brunnschweiler.

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