IBK und IPBK trafen sich in Appenzell

Unter dem diesjährigen Vorsitz Innerrhodens haben sich Gremien der Internationalen Bodensee-Konferenz und der Internationalen Parlamentarischen Bodensee-Konferenz in Appenzell getroffen. Im Zentrum des gemeinsamen Austauschs stand das Ziel einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Konferenzen.

  • Von links: Alexander Hold (Bayerischer Landtag), Markus Dörig (Ratschreiber), Klaus-Dieter Schnell (Geschäftsführer IBK), Albert Manser (Grossratspräsident), Suzana Neib (Referatsleiterin), Stefan Schumann (Ministerialrat), Christina Prautsch (Referentin) und Sabine Fauth (IBK, vorne). (Bild: zVg)

    Von links: Alexander Hold (Bayerischer Landtag), Markus Dörig (Ratschreiber), Klaus-Dieter Schnell (Geschäftsführer IBK), Albert Manser (Grossratspräsident), Suzana Neib (Referatsleiterin), Stefan Schumann (Ministerialrat), Christina Prautsch (Referentin) und Sabine Fauth (IBK, vorne). (Bild: zVg)

Am 11. Januar 2024 haben sich die Mitglieder der Troika der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) und des Steuerungsausschusses der Internationalen Parlamentarischen Bodensee-Konferenz (IPBK) in Appenzell getroffen. Die beiden Gremien erläuterten die Ziele und Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit der Konferenzen. Im Verlauf des Jahres soll dieses Thema von beiden Seiten vertieft werden. Rund um die gemeinsame Sitzung hielten die beiden Steuergremien Treffen für ihre eigenen Geschäfte ab.

Innerrhoder Vorsitz im 2024

Am 1. Dezember 2023 durfte der Kanton Appenzell Innerrhoden vom Freistaat Bayern das IBK-Steuerrad übernehmen – fast auf den Tag genau 30 Jahre nach der Aufnahme der beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden in die IBK. Bereits am 24. November 2023 konnte der Innerrhoder Grossratspräsident Albert Manser aus den Händen seines Vorgängers, Landtagsvizepräsident Alexander Hold, die Schiffsglocke der IPBK entgegennehmen. Innerrhoden versieht den Vorsitz der IBK und der IPBK im Jahr 2024 bereits zum dritten Mal.

Im Vorsitzjahr fokussiert sich Appenzell Innerrhoden in der IBK einerseits auf die Weiterentwicklung der Dossiers aus der Strategie 2023 bis 2027. Die bereits aufgegleisten Vorhaben zu den Fokusthemen klimaneutrale Bodenseeschifffahrt, Bodanrail 2045 und grenzüberschreitender öffentlicher Verkehr im Bodenseeraum sollen weiterentwickelt werden. Hierfür ist eine gute thematische und persönliche Vernetzung mit der Bundesebene der vier beteiligten Staaten wichtig. Die Kontakte mit den verantwortlichen Stellen sind themenbezogen frühzeitig herzustellen und zu pflegen. Weiter möchte Appenzell Innerrhoden das Zusammenwirken der IBK als Bodensee-Konferenz der Regierungen mit der IPBK als Konferenz der Bodensee-Parlamente stärken.

Klimaneutrale Bodenseeschifffahrt

Die IPBK hat sich vorgenommen, an ihren Konferenzen im Jahr 2024 verschiedene Themen vertieft zu behandeln und zu diskutieren, unter anderem die Verstärkung der Beziehungen zur IBK oder das Thema der klimaneutralen Bodenseeschifffahrt.

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  • Symbolbild: bigstock

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