HV des Einwohnervereins Tobel Teufen

Präsident Roger Benz durfte rund 50 Mitglieder zur ordentlichen Hauptversammlung in der Waldegg begrüssen. Rückblickend war im letzten Jahr das 100 Jahr Jubiläum der Höhepunkt unter vielen Aktivitäten. Kochkurse, Feierabendbier und Frauenkaffee bildeten gemütlichen Stunden mit interessanten Diskussionen.

  • Bilder: Hans Koller

    Bilder: Hans Koller

Der Vorstand mit ihrem Präsident Roger Benz bleibt unverändert. Esther Zellweger führt weiterhin die Kasse, Ueli Naef amtet als Aktuar und Ueli Nef und Martin Zellweger verbleiben als Bauverantwortliche im Vorstand. Erfreulich ist die Mitgliederentwicklung, gleich 13 Gesichter gehören neu zum Verein, so ist der Mitgliederbestand auf 176 angestiegen.

Unter den ordentlichen Traktanden des Präsidenten stiess das Jahresprogramm für das neue Vereinsjahr auf besonderes Interesse. Höhepunkt bildet am 10. August das Töblerfest, wiederum in der Einstellhalle Preisig.

Windenergie im Tobel?

Nachhaltige Energiegewinnung beinhaltet nebst der Nutzung der Sonne auch die ergänzende Energiegewinnung mit dem Wind. Ursprünglich war seitens des Kantons keine Windnutzung im Kanton geplant. Mit der veränderten Energielage wurde aber die Planung neu aufgerollt und es soll auch in unserem Kanton Windenergie genutzt werden. Gemeindepräsident Reto Altherr vertrat kompetent die Haltung des Gemeinderats. Grundsätzlich wird die Nutzung der Windenergie in einer «Energiestadt» befürwortet und es soll keinesfalls die Meinung entstehen, Windenergie ja, aber nicht bei uns. Vielmehr sprechen nach sorgfältiger Abwägung stichhaltige Argumente gegen den Standort Waldegg. Der Höhenzug Waldegg beliebt als Erholungsgebiet und soll als solches auch der nächsten Generation so weitergegeben werden. Dazu liegt das Gebiet nahe an dicht besiedelten Gebieten, so nahe wie bei keinem anderen Projekt. Solange kein konkretes Projekt vorliegt, kann auch die Wirtschaftlichkeit nicht abschliessend beurteilt werden. Das Gebiet Waldegg präsentiert zusätzlich technische Herausforderungen, welche die Umsetzung von Windenergieprojekten erschweren. Die topografischen Gegebenheiten erfordern erhebliche Eingriffe in die Natur einerseits für den Bau und Betrieb der Anlage und andererseits auch für die notwendige Erschliessung. Zum kantonalen Richtplan über die Windkraftstandorte hat die Bevölkerung nun Zeit bis zum 26. April an der Vernehmlassung des Kantons die persönlichen Meinungen einzubringen.

Ein alljährliches Thema bleibt die Ortsdurchfahrt. Reto Altherr hofft aber bereits im 2. Quartal die Tunnellösung konkreter vorstellen zu können. Saniert wird weiter die Alte Speicherstrasse und der Strassenübergang zum Vita Parcours wird sicherer gestaltet werden mit einer Erneuerung des Parkplatzes.

Ein Dessert offeriert von der Waldegg bildete den Abschluss eines informativen und gemütlichen Abends.

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  • Symbolbild: bigstock

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