Höhepunkt reihte sich an Höhepunkt

Das "Festival 2013" im Oberstufenzentrum Gais fand vor gegen 2000 Besuchern am Samstag mit dem volkstümlichen Schlagerfestival seine Fortsetzung. Auftretende waren die Alpstein Vagabunden, ChueLee, Sarah Jane, Die fidelen Mölltaler, Fäaschtbänkler, Francine Jordi und die Jungen Zillertaler.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Nach dem Motto „Es ist so schön ein Musikant zu sein“ unterhielten die Alpstein Vagabunden mit dem Gaiser Ueli Sager – der zusammen mit Bandkollege Richard Hinrichs den ganzen Abend auch durchs Programm führte – die VIP-Gäste beim Nachtessen. Vor allen Besuchern brachten anschliessend ChueLee – Christian Duss und Urs Lötscher – gute Laune in die Halle. Nebst Akkordeon und Gitarre erfreuten die beiden Musiker auch mit Jodel und Gesang und mit einigen Witzen. “ All’s was bruuchsch uf dr Wält, das isch Liebi“ und „De Gemselibock“ gehörten unter anderem zu ihrem Repertoire. Weit angereist kam die Sängerin Sarah Jane aus der Basellandschaft. Bekannt wurde die junge Frau mit der kraftvollen Naturstimme mit dem Titel „Einmal hin und einmal her“. In Gais gab sie auch ein Tour de Suisse-Medley und Songs wie „Arrivederci Hans“, „s’Guggerzytli“ und „Nach em Räge schint d’Sunne“ zum Besten. Auch sie zog das Publikum in ihr Programm mit ein. Die Fidelen Mölltaler aus Kärnten eröffneten die Show mit ihrem bekannten Appenzellerlied. Weiter folgten ihre bekannten Hits. Die Fäaschtbänkler wurden vom Moderator zu recht als die Blues Brothers aus dem Rheintal bezeichnet. Die fünf Musiker aus Kriessern, Oberegg und Eichberg befanden sich auf der Bühne fast dauernd in Bewegung und sangen auch mit den Besuchern. Der leuchtende Stern am Schlagerhimmel, Francine Jordi, „versteckte“ sich zu Beginn ihres 50-minütigen Auftrittes im Publikum. Nach einigen Minuten auf der Bühne angekommen forderte sie mit einem Schlager Medley das Publikum gleich zum Hüftschwingen auf und nach dem sie einen Cowboy als Mann wollte, bezirzte sie alle männlichen Gäste mit einem Liebeslied. Bevor sie sich am Autogrammstand lange Zeit für die Fans nahm, fehlte auf der Bühne auch das „Feuer der Sehnsucht“ auf Mundart nicht. Zum starken Abschluss brachten „Die jungen Zillertaler“ gleich Stimmung in die „Bude“. „Auf der Bruck Trara“, das „Flieger- und das Zwergenlied“ fehlten nicht in ihrem Repertoire, welches das Publikum noch einmal richtig zum Schwitzen brachte. Und beim Abschiedslied „Sierra madre“ leuchteten hunderte von Feuerzeugen.

Weitere Artikel