Hirschberg-Antenne wird abgebaut

Heute kommt ein letztes Mal Bewegung in die Geschichte der Hirschberg-Antenne bei Appenzell. Sie wird mit Hilfe eines Pneukrans abgebaut, um andernorts der Wiederverwendung zugeführt zu werden.

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Mitarbeiter der Spezialfirma AllMont AG aus Thundorf waren bei garstigem Wetter schon frühmorgens auf dem Mast, um ihn Stück für Stück abzutragen. Sturmwinde und Regenschauer machten ihnen die Sache nicht leicht. Doch bis zur Mittagszeit lag bereits die Hälfte auf grüner Wiese zum Abtransport bereit. Nur der Sockel wird noch einigen Effort erfordern, denn er reicht fünf Meter tief in den Boden. Der Mast, der nach zwanzig Jahren Lebensdauer einen ausgezeichneten Erhaltungszustand aufweist, soll andernorts wieder aufgestellt werden, wie auf der Baustelle zu erfahren war. Er hat nicht gänzlich ausgedient.
Auf dem Hirschberg ist inzwischen am Standort Huet, rund 230 Meter entfernt auf der bewaldeten Anhöhe, ein kleinerer Mast in Betrieb genommen worden. Nachdem die Fernseh-Übertragungsanlagen umverteilt werden konnten, wird die Strahlenbelastung im Umkreis der Antenne wesentlich geringer sein als vormals. Man erinnert sich: Um die Jahrtausendwende war um die Hirschberg-Antenne ein heftiger Aufruhr entstanden. Mensch und Tier schienen gefährdet. 

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  • (Bild: Archiv/a24)