Heu-, Schulreise- oder Golfwetter

Lange hatte man im Appenzellerland gewartet, endlich kam es: Wetter, das einlud zu heuen, auf Schulreise zu gehen oder dem Golfsport zu frönen.

  • Trotz Ausbleibens eines stabilen Hochs wurden die sonnigen Stunden sofort genutzt. (Bilder: Monica Dörig und Monika Schmid)

    Trotz Ausbleibens eines stabilen Hochs wurden die sonnigen Stunden sofort genutzt. (Bilder: Monica Dörig und Monika Schmid)

In den Fenstern lüftete Bettzeug aus, an den Leinen flatterte Wäsche. Über die Hügel im Gontner Hochtal kreiselten Mähmaschinen. Endlich Heuwetter! Über die gepflegten Rasenflächen von Golf Gonten schritten kurzbehost und mit dem Golfwägeli im Schlepptau Golfspielerinnen und Golfspieler voller Tatendrang. Endlich wieder Golfwetter! Am Donnerstag stapften gefühlt ein Dutzend Schulklassen von weiter her oder aus dem Rotbachtal auf dem Barfussweg von Jakobsbad nach Gontenbad oder umgekehrt. Endlich Schulreise-Wetter! Weitherum war das Gekicher der Kinder zu hören, als sie ihre Füsse ins kalte Bächlein tunkten. Und das Gekreische, wenn sie durch angeblich stinkenden Matsch wateten. Auf manchem Teenie-Gesicht zeigte sich Scheu oder gar Ekel; vorsichtig wurden die nicht an Natur gewöhnten Füsse ins nasse Gras gesetzt oder gar – «igitigitt!» – aus dem (vermeintlichen) Kuhfladen gezogen.

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