Heizungsanlage ist nicht beitragsberechtigt

Die Standeskommission hat einen Rekurs abgewiesen, bei dem es um die Frage ging, ob für eine neu zu bauende Holzfeuerungsanlage Förderbeiträge zu entrichten sind. Die Fachstelle Hochbau und Energie des Bau- und Umweltdepartements hatte das entsprechende Gesuch abgelehnt, worauf die Bauherrschaft Rekurs einreichte. 

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Die Standeskommission wies den Rekurs ab. Die Energiegesetzgebung schreibt vor, dass Bauten nur bewilligt werden dürfen, wenn entweder die Hülle samt Fenstern einen bestimmten Isolationswert erreicht oder der Energiebedarf, der wegen der nicht erreichten Isolationswerte entsteht, durch ein mit erneuerbarer Energie gespeistes Heizsystem gedeckt wird. Muss eine Heizanlage mit erneuerbarer Energie gebaut werden, damit ein Haus aus energierechtlicher Sicht überhaupt bewilligt werden kann, sind keine Beiträge möglich. Gemäss den Förderrichtlinien des Kantons sind nur Anlagen beitragsberechtigt, die ohne diesen äusseren Sachzwang erstellt werden. Daran ändert auch nichts, wenn mit einer Holzfeuerung nicht nur die fragliche Differenz, sondern darüber hinaus der gesamte Energiebedarf für das Haus mit erneuerbarer Energie gedeckt wird.
Im zu beurteilenden Fall erreichten die Hülle und die Fenster die erforderlichen Isolationswerte nicht. Um das Bauvorhaben trotzdem bewilligungsfähig zu machen, musste also eine Heizanlage mit erneuerbarer Energie zum Einsatz kommen. Ein Förderbeitrag für die Holzheizung ist daher nicht möglich.

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