Heiden verbucht Überschuss von 2,8 Millionen Franken

Die Jahresrechnung 2021 der Gemeinde Heiden schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 2,8 Millionen Franken ab. Gegenüber dem Voranschlag, der mit einem Aufwandüberschuss von 1,1 Millionen Franken gerechnet hat, entspricht dies einer Besserstellung um 3,9 Millionen Franken.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Der Gemeinderat beantragt, den Überschuss dem Eigenkapital gutzuschreiben, das so neu 7,6 Millionen Franken beträgt. Der Hauptgrund für das positive Gesamtergebnis sind Sondereffekte aus den Steuern der natürlichen Personen – dieser Ertrag steigerte sich auf 15 Millionen Franken bzw. um 28,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zusammen mit einem positiven Ausblick für die kommenden Jahre erlaubt dies eine Neubeurteilung der langfristigen Finanz- und Investitionsplanung und verbessert die Verschuldungssituation.
Die Nettoinvestitionen im 2021 belaufen sich auf ein Total von 3,2 Millionen Franken; budgetiert war ein Betrag von 9,8 Millionen Franken. Die Differenz von sechs Millionen Franken ist auf die Verschiebung des Baustarts der geplanten Mehrzweckhalle Gerbe auf Sommer 2024 zurückzuführen.
Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung zuhanden des fakultativen Referendums verabschiedet. Die Referendumsfrist läuft vom 9. Mai bis 7. Juni 2022.

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