Heiden macht bei Integrationsförderung mit

Anlässlich der Integrationskonferenz von Ende März 2015 haben die Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten von Appenzell Ausserrhoden den Grundstein für die gemeinsame Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten im Kanton gelegt.

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Alle 20 Ausserrhoder Gemeinden erachteten ein gemeinsames Vorgehen als sinnvoll und haben das Departement Inneres und Kultur um die Ausarbeitung eines entsprechenden Vereinbarungsentwurfs ersucht. Dieser wurde vom Gemeinderat Heiden genehmigt. Die Vereinbarung hält fest, dass das kantonale Integrationsprogramm (KIP) die Grundlage für die Zusammenarbeit von Kanton und Gemeinden darstellt. Im Ausländergesetz vom 1. Januar 2008 wird die Integrationspolitik ausdrücklich als Verbundaufgabe zwischen Bund, Kanton und Gemeinde bezeichnet. Vor diesem Hintergrund messen der Bundesrat und die Kantonsregierungen der Integrationspolitik zentrale Bedeutung zu. Die erfolgreiche Ausländerintegration sei mitbestimmend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Man einigte sich darauf, die Integrationspolitik gemeinsam zu stärken und in die drei Themenbereichen «Information und Beratung», «Bildung und Arbeit» und «Verständigung und gesellschaftliche Integration» zu konzentrieren.
Der Regierungsrat hat Ende November 2013 das KIP 2014 – 2017 verabschiedet und damit den Grundstein für den Aufbau einer kantonalen Integrationsförderung gelegt. Mit der Umsetzung wurde das Amt für Gesellschaft beauftragt, welches vorgängig eine Bedarfserhebung durchgeführt hat. Der Kanton hat sich verpflichtet, für das KIP 2014 – 2017 gesamthaft Fr. 385‘000.00 für die Integrationsförderung aufzuwerfen. Darin enthalten sind auch die Leistungen der Gemeinden. Mit der Genehmigung des Vereinbarungsentwurfs verpflichtet sich die Gemeinde Heiden für das Jahr 2016 knapp Fr. 4000.00, und für 2017 knapp Fr. 4300.00 an die Integrationsförderung zu leisten.

 

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