«Haus Ob dem Holz» wird temporäre Asylunterkunft

In Rehetobel ist im ehemaligen Gemeindealtersheim eine Asylunterkunft mit knapp 100 Plätzen geplant. Die Einrichtung wird am 18. Dezember in Betrieb genommen. Am 14. Dezember findet in der Gemeinde eine Informationsveranstaltung statt.

  • Im ehemaligen Gemeindealtersheim in Rehetobel werden bis mindestens Ende 2024 Asylsuchende untergebracht. (Bild: Archiv app24 / Peter Eggenberger)

    Im ehemaligen Gemeindealtersheim in Rehetobel werden bis mindestens Ende 2024 Asylsuchende untergebracht. (Bild: Archiv app24 / Peter Eggenberger)

Wegen des anhaltend hohen Zustroms von Flüchtenden sei der Bund schweizweit auf zusätzliche temporäre Unterkünfte angewiesen, hiess es in der Mitteilung des Staatssekretariats für Migration (SEM) vom Donnerstag.

Die Gemeinde Rehetobel habe in Absprache mit den Eigentümern angeboten, das ehemalige Gemeindealtersheim «Haus Ob dem Holz» für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen. Die Einrichtung mit maximal 96 Betten könne vom 18. Dezember 2023 bis mindestens Ende 2024 betrieben werden.

Das frühere Gemeindealtersheim gehört seit 2020 privaten Eigentümern und diente bereits ukrainischen Schutzsuchenden als Unterkunft. Seit dem Sommer 2023 steht die Liegenschaft leer.

Für die Asylsuchenden sind Beschäftigungsprogramme geplant. Dazu gehören laut SEM «gemeinnützige Einsätze zur Sauberhaltung des öffentlichen Raums». Innerhalb der Unterkunft sei rund um die Uhr Sicherheitspersonal präsent, im Aussenbereich würden regelmässige Patrouillen durchgeführt.

Für den Betrieb und die Betreuung der Asylsuchenden ist das SEM verantwortlich. Konkret im Einsatz sind die Betreuungs- und Sicherheitsdienstleister AOZ und Securitas AG.

4
13

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar