Harmonika-Orchester löst Kriminalfall

Am Wochenende vom 27. und 28. August reiste das Harmonika-Orchester Herisau (HOH) durch den Kanton St.Gallen. Von Herisau nach Rapperswil, Weesen, Walenstadt, Flumserberg weiter nach Bad Ragaz und wieder zurück nach Herisau.

  • Das Harmonika-Orchester Herisau erlebte eine spannende, gemütliche, lehrreiche und sonnige Vereinsreise. (Bild: zVg)

    Das Harmonika-Orchester Herisau erlebte eine spannende, gemütliche, lehrreiche und sonnige Vereinsreise. (Bild: zVg)

Am Samstag, 27. August, trafen sich die Handörgeler zur Vereinsreise. Um 07.30 Uhr, wie immer sehr pünktlich, fuhren sie Richtung Wasserfluh. Trotz Nieselwetter war die Stimmung gut. Damit auch die letzten Lebensgeister geweckt wurden, war ein Kaffeehalt im Restaurant Waldegg in St.Gallenkappel nötig. Das erste Reiseziel hiess Rapperswil. Dort teilten sich die Spielerinnen und Spieler in drei Gruppen auf und erhielten von der Kassierin einen Auftrag. Ein Handy, eine Karte und Schreibmaterial wurde benötigt. «Tödlicher Sturz von Balkon in Rapperswil» war der Titel des Krimi-Trails. In allen schlummert ein kleiner Kommissar und die HOH-Detektive suchten mit Hochdruck nach dem Täter. In etwa zwei Stunden, quer durch Rapperswil, hatten alle den Fall gelöst.

Nach einem gemütlichen Mittagessen führte die Reise nach Weesen. Dort genossen die Mitglieder nach der anstrengenden Krimigeschichte einen Apéro auf einer gemütlichen Schiffsfahrt über den Walensee nach Walenstadt. Danach war es bereits Zeit das Hotel für das Nachtlager aufzusuchen. Dieses befindet sich auf etwa 1200 Metern über Meer in Tannenheim (Flumserberg). Im Apparthotel Edy Bruggmann genossen die Ausflügler das Abendessen und verbrachten den Abend mit vielen lustigen Geschichten. Noch vor Mitternacht verschwanden alle in den Zimmern – tja, die Spielerinnen und Spieler sind einfach nicht mehr die Jüngsten.

Am Sonntagmorgen, 28. August, trafen sich die Mitglieder zeitig zum Frühstück, da bereits um 9.10 Uhr die Abfahrt zur nächsten Attraktion auf dem Programm stand. Die Fahrt führte weiter den Berg hinauf zur Alp Tannenboden. Hier wurden die Handörgeler vom Käser Franz erwartet. Er war schon fleissig. Auf einer offenen Feuerstelle stand ein grosser Kupferkessel, voll mit Milch. Diese hatte er bereits aufgeheizt, damit die Temperatur stimmt, um mit dem Käsen zu beginnen. Gleich zu Beginn wurde das Lab zur Milch gegossen und musste dann ruhen. In der Zwischenzeit erzählte Franz, wie sie die Alp bewirtschaften, führte durch den Betrieb und zeigte den modernen Käsekeller, in welchem 15’000 Laib Käse lagern. Unter fachkundiger Anleitung stellte das HOH nach der Alpführung zwei Laib Käse her, welche in sechs Monaten abgeholt und aufgeteilt werden können. Käsen macht hungrig, sodass die Reisenden hoch auf der Alp bei schönstem Wetter ein feines Mittagessen einnahmen.

Von Flumserberg führte die Reise über Sargans nach Bad Ragaz. Am Bahnhof wartete die Rösslipost von Maienfeld auf die Reiseschar. Dieses kutschierte die Handörgeler mit dem Zweiergespann ruhig und sicher durch die Quartiersstrassen von Bad Ragaz, an der Badi und am Camping vorbei, auf einem Feldweg nach Maienfeld. Dort wehte ein heftiger Wind. Die herrliche Kutschfahrt führte inmitten der Rebberge weiter nach Fläsch, teils auf dem Wein- oder Heidiweg wieder zurück nach Bad Ragaz.
Voller Eindrücke von den grossartigen Erlebnissen nahm das HOH den Heimweg unter die Räder und kehrte zufrieden und müde nach Herisau zurück.

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