Grundstückschätzung: Rekurs abgewiesen

Die Besitzer eines Hauses mit Bauland haben Rekurs gegen die Schätzung ihrer Immobilie eingereicht. Sie stören sich vor allem daran, dass der Mietwert seit der letzten Schätzung gestiegen ist, obschon in der Zwischenzeit keine bauliche Veränderung vorgenommen worden ist.

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Der Rekurs gegen die Grundstückschätzung wurde abgewiesen. Die Schätzung wurde gemäss den Vorschriften, die in der Verordnung über die Schätzung von Grundstücken definiert sind, vorgenommen. So hat die Standeskommission für Schätzungen grundsätzlich «Das Schweizerische Schätzerhandbuch, Bewertung von Immobilien» in der jeweils aktuellen Fassung für anwendbar erklärt. Dieses unterscheidet sich in wesentlichen Teilen von den bei der letzten Schätzung im Jahr 1999 angewendeten Richtlinien. Deshalb ist ein direkter Vergleich zwischen dem alten und neuen Schätzwert nicht möglich.Weiter hat zum Anwachsen des Mietwerts der Umstandbeigetragen, dass die Bauteuerung stärker gewachsen ist als die Wertminderung durch Zeitablauf. Dass der festgelegte Mietwert korrekt erhoben wurde, zeigt sich auch im Vergleich mit effektiven Erträgen aus Mietobjekten in ähnlicher Lage.

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