«Grimmenstein» ist wieder zugänglich

In den letzten Monaten wurde die als regionales Wahrzeichen geltende Burgruine Grimmenstein unterhalb Walzenhausen umfassend gesichert und restauriert.

  • Die mit einem Kostenaufwand von rund 300000 Franken sanierte, unter Denkmalschutz stehende Burgruine Grimmenstein präsentiert sich heute in neuem Glanz. (Bild: Peter Eggenberger)

    Die mit einem Kostenaufwand von rund 300000 Franken sanierte, unter Denkmalschutz stehende Burgruine Grimmenstein präsentiert sich heute in neuem Glanz. (Bild: Peter Eggenberger)

Nun ist das beliebte, am Walzenhauser Abenteuerweg gelegene Ausflugsziel wieder zugänglich.
«Aus Sicherheitsgründen musste der Bereich der Burgruine bereits vor längerer Zeit abgesperrt werden. Dann wurde der markante Turm eingerüstet, und im Verlaufe der letzten Monate erfolgten umfangreiche Sicherungs- und Instandstellungsarbeiten. Heute ist das Areal zur Freude von Ausflüglern und Wanderern wieder zugänglich», blendet Rolf Künzler zurück. Er ist Präsident der Ortsgemeinde St. Margrethen, die Eigentümerin der stolzen Burganlage ist.

Von den Appenzellern zerstört

Die Burg ob St. Margrethen wird 1254 erstmals erwähnt. In den Appenzeller Freiheitskriegen wurde die Anlage 1405 erobert und zerstört. Sieben Jahre später erfolgte der Wiederaufbau. Nachdem die als Raubritter gefürchteten und verhassten Grimmensteiner 1416 ein auf dem Rhein verkehrendes Marktschiff von Konstanz überfallen und ausgeraubt hatten, erfolgte wenig später die endgültige Schleifung der Burg durch Konstanzer Truppen.

Zweite Sanierungsetappe nächstes Jahr

Jahrhundertelang diente die Burgruine als Steinbruch, ehe das historische Bauwerk vor rund hundert Jahren unter Denkmalschutz gestellt wurde. Zwischen 1936 und 1938 wurden erstmals in grossem Stil Freilegungs- und Sicherungsarbeiten ausgeführt. Nach der jetzt abgeschlossenen Restaurierung werden 2024 im Rahmen einer weiteren Bauetappe die übrigen Burg-Grundmauern und deren Zugänglichkeit gesichert.

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