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Grenzüberschreitende Beurteilung

Die Ethikkommission des Kantons St.Gallen wird künftig über Bewilligungen zur Durchführung von klinischen Studien entscheiden, die im Kanton Appenzell Ausserrhoden durchgeführt werden. Die Regierungen der beiden Kantone haben eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Grund dafür ist die sehr geringe Zahl solcher Forschungsvorhaben in Appenzell Ausserrhoden.

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Das eidgenössische Humanforschungsgesetz verpflichtet die Kantone, eine Ethikkommission einzusetzen. Diese entscheidet über die Durchführung von klinischen Studien und damit über die Freigabe von Forschungsvorhaben am Menschen. Mit der am 1. Januar 2014 in Kraft tretenden Änderung des Humanforschungsgesetzes müssen die Ethikkommissionen neu ein wissenschaftliches Sekretariat einrichten. Die Führung eines solchen Sekretariates macht allerdings nur für jene kantonalen Ethikkommissionen Sinn, die häufig Gesuche beurteilen und klinische Studien bewilligen müssen. Die Ethikkommission des Kantons Appenzell Ausserrhoden hat sich in den vergangenen Jahren sehr selten mit der Durchführung von klinischen Studien befasst. Deshalb haben die Regierungen der Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen vereinbart, dass künftig die Ethikkommission des Kantons St.Gallen über Gesuche für die Durchführung von Forschungsvorhaben in Appenzell Ausserrhoden entscheidet. Die Ethikkommission des Kantons St.Gallen verfügt über die nötigen Strukturen. Die übrigen Aufgaben, wie etwa die Beratung von Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen sowie von Gesundheitsfachpersonen (z.B. bei lebensverlängernden Massnahmen oder bei Zweifeln über die Tragweite einer Patientenverfügung) verbleiben bei der Ethikkommission des Kantons Appenzell Ausserrhoden.

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