Globalkredit mit Leistungsauftrag 2024 der Kanti Trogen

Susann Metzger (PU, Heiden) führte ins Traktandum ein. Regierungsrat Alfred Stricker erklärte, die gymnasiale Maturaquote der Kantonsschule Trogen lägen rund sieben Prozent unter der schweizerischen Quote. Bei der Bachelor-Quote liege Trogen in Führung. Der Kantonsrat genehmigte den Globalkredit von 16,17 Millionen Franken für 2024.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Die Angebotsvielfalt der Kantonsschule Trogen werde immer wieder anerkannt. Die Schule sei sehr stabil unterwegs. Ralph Hubmann (SP, Herisau) bekräftigte die Unterstützung der SP-Fraktion für den Globalkredit für die Kantonsschule. Rücklagen müssten für besondere Projekte vorgesehen werden. Die Kantonsschule sei wichtig für den Kanton; die Fraktion bedankte sich ausdrücklich bei der Lehrerschaft und sprach sich einstimmig für den Globalkredit aus.

Alexander Asmus (GLP, Teufen) begrüsste die Integrationsmassnahmen. Die Fraktion Mitte/EVP/GLP sprach sich für den Globalkredit aus.

Max Slongo (SVP, Herisau) sagte die Kante Trogen sei auch ein Stück Ausserrhoden. Die SVP sage «ja, aber» weil die Kosten immer noch sehr hoch, fast zur hoch seien. Er fragte, ob nicht Synergien mit anderen Kantonen gesucht werden könnten – eventuell mit St. Gallen und Appenzell.

Berufsbildung auch wichtig

Ausserdem wären «Print-on-demand»-Lösungen denkbar und vertretbar. Er forderte mehr Transparenz zu den Zahlen; die SVP-Fraktion war trotzdem einstimmig für den Globalkredit.
Markus Brönnimann (FDP, Herisau) stellte fest, «Trogner» hätten einen guten Ruf. Die Mieten seien massiv gestiegen. Analoge Fragen stellten sich bei den Kosten. Er warnte, die Berufsbildung dürfe nicht zu kurz kommen. Irene Hagmann (PU, Herisau) sagte, die Gründe für die Erhöhung des Globalkredits seien nachvollziehbar. Die PU-Fraktion war ebenfalls einstimmig für den. Globalkredit. Andreas Welz (FDP, Trogen) fragte, ob 15 Prozent des Umsatzes für Mietkosten in Ordnung sei.

Quote über 20 Prozent

Regierungsrat Alfred Stricker erwähnte, die Kantonsschule könne nur von der Hälfte der Überschüsse profitieren. Die Thematik «Zusammenarbeit mit anderen Kantonen» sei nicht unbekannt. Er werde hellhörig, wenn die Maturaquote über 20 Prozent liege. Die Kantonsschule nehme der Berufsbildung keine Leute weg.

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