GFI: Ja zur Amtszeitbeschränkung

Roland Inauen wird von der GFI als neuer regierender Landammann portiert und der Einzelinitiative zur Amtszeitbeschränkung auf zwölf Jahre wird zugestimmt.

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Das sind die zwei wesentlichsten Entscheide der GFI-Versammlung von gestern Abend. Rund drei Stunden dauerte die schwach besuchte Versammlung, wobei die Befragung der beiden Landammann-Kandidaten und die Diskussion um den Wahlvorschlag die Hälfte der Zeit beanspruchte. Bei den Sachgeschäften gab die Initiative zur Amtszeitbeschränkung am meisten zu reden. Es gehe darum, künftig Fälle zu vermeiden, wo ein Mitglied der Standeskommission 20 oder gar 30 Jahre im Amt bleibe. Eine Untersuchung zeige, dass seit 1872 von den 117 Mitgliedern der Standeskommission ein Drittel, nämlich 38, länger als 12 Jahre im Amt gewesen seien. Dass keine einzige Gruppierung den Initianten, alt Säckelmeister Sepp Moser, an ihre Versammlung eingeladen hat, erachtet die GFI als Gesprächsverweigerung.
Die Portierung von Roland Inauen als Landammann erfolgte rasch, da er von der GFI schon früh als Kandidat angefragt worden war. In einem zweiten Schritt wurde entschieden, ihn für das Amt des regierenden Landammanns vorzuschlagen. Für die übrigen Mitglieder gab die GFI keine Wahlempfehlung ab, wird aber auch auf Gegenvorschläge verzichten.

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