Gewerbe trifft sich kantonsübergreifend

Erstmals haben die Kantonalen Gewerbeverbände von Innerrhoden und Ausserrhoden gemeinsam eine Appenzeller Gewerbekonferenz durchgeführt. Thematisch verschiedene Module wurden gleichzeitig angeboten und anschliessend kam es zu einem Podiumsgespräch zum Thema Erwartungshaltung der «Generation Z» an die Arbeitgeber.

  • Michael Koller, Präsident Kantonaler Gewerbeverband AI. begrüsste die Gäste. (Bilder: zVg)

    Michael Koller, Präsident Kantonaler Gewerbeverband AI. begrüsste die Gäste. (Bilder: zVg)

  • Auch René Rohner, Präsident Gewerbeverband AR, hielt eine kurze Rede.

    Auch René Rohner, Präsident Gewerbeverband AR, hielt eine kurze Rede.

  • «Generation-Z»-Vertreterin Maria Näf (links) und Unternehmerin sowie Nationalrätin Diana Gutjahr bei der Podiumsdiskussion.

    «Generation-Z»-Vertreterin Maria Näf (links) und Unternehmerin sowie Nationalrätin Diana Gutjahr bei der Podiumsdiskussion.

Die Gewerbebetriebe im Appenzellerland sind unterschiedlich und ebenso deren Interessen. Dieser Tatsache bewusst, organisierten der Gewerbeverband Ausserrhoden und sein Pendant aus Appenzell Innerrhoden die erste Appenzeller Gewerbekonferenz. Damit jede Unternehmerin und jeder Unternehmer ein für sich spannendes Thema aussuchen konnte, wurden in den Räumlichkeiten in der Linde und im Zeughaus in Teufen gleichzeitig sechs verschiedene Module angeboten.

150 Gäste in Teufen dabei

Themen wie «Mitarbeitende Rekrutieren via Social Media», «Verwaltungsrat passend besetzt», «Innovative Gastronomie» oder «das neue Datenschutzgesetz» sprachen die Gewerblerinnen und Gewerbler an. Gut 150 fanden sind in Teufen ein.

Gleichzeitig hielt der Appenzeller Fleischfachverband seine interne Jahrestagung mit fachlicher Beurteilung der eigenen Produkte im Rahmen der Appenzeller Gewerbekonferenz ab. Anschliessend überraschten die Fleischfachbetriebe aus dem Appenzellerland die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gewerbekonferenz in der Pause mit einer Pantli-Degustation.

Erwartungen der «Generation Z»

In der anschliessenden Plenumsveranstaltung unterhielten sich die Thurgauer Unternehmerin und Nationalrätin Diana Gutjahr und Maria Näf als junge Berufsfachfrau und Teil der «Generation Z» über berechtigte und falsche Erwartungen der «Generation Z» an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.

Heike Bauer, Expertin für Arbeitsmodelle beteiligte sich ebenfalls an der Diskussion, welche durch Cristina Baratto von der IHK St. Gallen-Appenzell moderiert wurde. Insbesondere bei der Konkretisierung der Umsetzbarkeit der Forderungen schieden sich die Geister der Referentinnen. Während Unternehmerin Gutjahr auf den grundsätzlichen Sinn eines Anstellungsverhältnisses verwiess, betonte Näf, dass die Sinnhaftigkeit der Arbeit für die jungen Leute von hoher Bedeutung sei.

Den Schluss der Veranstaltung bildete Unternehmerin Christine Egger-Schöb mit einem Inputreferat zum Thema Engagement im Unternehmertum.

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