Geringe Radonbelastung in Ausserrhoden

In Ausserrhoden wurden über 600 Gebäude ausgemessen. Es wurde bei lediglich 0,7 Prozent der Häuser eine erhöhte Radonkonzentration festgestellt.

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Radon entsteht beim Zerfall von uranhaltigen Mineralien, die in vielen Gesteinen enthalten sind. Je nach Beschaffenheit des Untergrundes kann Radon in das Innere von Gebäuden gelangen und sich dort anreichern. Für Personen, welche einer hohen Radonkonzentration ausgesetzt sind, besteht ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Bereits seit Ende der Neunzigerjahre führt der Kanton Appenzell Ausserrhoden gezielte Messungen von Radonkonzentrationen im Innern von bewohnten Gebäuden durch. Unterdessen wurden über 600 Gebäude ausgemessen. Es wurde bei lediglich 0,7 Prozent der Häuser eine erhöhte Radonkonzentration festgestellt. In älteren Häusern mit undichtem Fundament (beispielsweise Naturkeller) kann das gasförmige Radon besonders leicht aus dem Untergrund ins Gebäude eindringen. Liegenschaften in Hanglagen können gefährdet sein.

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