Generalversammlung unter freiem Himmel

Am 11. Juni fand die sechste ordentliche Generalversammlung der Walzenhausen Bahnhof AG statt. Die Aktionärinnen und Aktionäre durften diese auf dem Bahnhofplatz bei schönstem Wetter aktiv mitverfolgen.

  • 83 Aktionärinnen und Aktionäre kamen zur 6. Ordentlichen Generalversammlung. (Bilder: Iris Oberle)

    83 Aktionärinnen und Aktionäre kamen zur 6. Ordentlichen Generalversammlung. (Bilder: Iris Oberle)

  • Der Präsident Hansueli Jüstrich führte durch die Traktanden.

    Der Präsident Hansueli Jüstrich führte durch die Traktanden.

  • Das «Trio Anderscht» umrahmte die Versammlung musikalisch.

    Das «Trio Anderscht» umrahmte die Versammlung musikalisch.

Das «Trio Anderscht» eröffnete mit Hackbrett- und Kontrabass-Klängen den sonnigen und warmen Spätnachmittag. Hansueli Jüstrich begrüsste 83 anwesende Aktionärinnen und Aktionäre und informierte über das sechste Geschäftsjahr. «Während der Coronazeit durften wir 50 neue Publikumsaktionäre begrüssen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Die Walzenhausen Bahnhof AG zählt nun 206 Publikumsaktionäre. Dies hat unsere Erwartungen bei der Gründung mehr als übertroffen. Nach einer kurzen Umbauzeit ist der Mercato-Shop wieder eingezogen, und auch alle weiteren Räume sind nun vermietet.» Nach der Abhandlung der Traktandenliste stellten zwei Redner bahnweisende Projekte vor.

Dorfzentrum 2035 und Bahnprojekt vorgestellt

Gemeindepräsident Michael Litscher informierte die Anwesenden über das Projekt «Dorfzentrum 2035» und zeigte die Herausforderungen der Projektgruppen auf. Ein grosses Problem zeige das Hotel samt Anlage, welches einen Drittel der Dorffläche betrage. Gespräche mit dem Eigentümer hätten bislang kein Ergebnis gebracht. Ebenso sei die Realisierung eines neuen Gemeindehauses bei der Diskussion um Gemeindefusionen in Frage gestellt. Auch ein zentrumsnahes Alterswohnheim könne bei aktuell tiefer Nachfrage nicht angegangen werden. An folgenden Punkten wolle man jedoch festhalten: Ein Dorfplatz als Begegnungsraum, attraktives Wohnen im Zentrum sowie die Weiterführung des Bahnbetriebes. Letztere erläuterte Martin Stamm, Projektleiter der Appenzeller Bahnen. So soll die Zahnradbahn (nach einer umfangreichen Sanierung der Infrastruktur) erhalten bleiben mit der Inbetriebnahme eines neuen Triebwagens, der vollautomatisch betrieben werden soll. Zudem werde eine Erweiterung des Fahrplans angestrebt. Nach der Versammlung genossen die Gäste das gemütliche Beisammensein samt Verpflegung und der variantenreichen und mitreissenden Musik des «Trio Anderscht».

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