Gemeinsam mit Behinderten gewandert

Seit sechs Jahren besteht das Projekt des gemeinsamen Wanderns zwischen der Stiftung Waldheim und dem AVW. Am Sonntag genossen zwei Gruppen die Region Bühler-Teufen unter der bewährten Leitung von Georg Winkelmann und Rolf Wild.

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Die nächste Wanderung findet im Juni 2015 statt, ebenfalls unterteilt in zwei Gruppen, eine für schwächere Wanderer und Rollstuhlfahrer, die zweite für leistungsstärkere Wanderer. Das verkündete Wanderleiter Georg Winkelmann im Wohnheim Schönenbüel in Teufen nach dem Mittagessen. Blenden wir zurück. Vor sechs Jahren zog erstmals eine kleine Schar zum Wohnheim Neues Waldheim in Rehetobel. Die Begeisterung war auf allen Seiten gross und die beiden Wanderleiter versprachen eine Wiederholung. Das Ziel der nächsten fünf Wanderungen war das Wohnheim Schönenbüel in Teufen. Dort beteiligten sich auch vierbeinige Wandergäste an den Touren. Es sind die Lamas des Wohnheims. «Die Lamas passten sich in den fünf Wanderungen problemlos der Gruppe an. Sie sind es gewohnt, in einer Gruppe zu wandern, weil sie Trekking machen», erklärt Rolf Wild und erinnert sich an den Anfang des Projektes: «Georg Winkelmann und ich haben das Projekt von beginn weg begleitet. Die Koordination obliegt meinem Kollegen. In diesem Jahr wurden wir ausserdem von unseren Kollegen Köbi Weder und Max Müller unterstützt. Wenn wir mit Menschen mit und ohne Behinderung wandern, ist es nicht die typische Wanderleitung, sondern wir begleiten.» Gerhard Wiesendanger aus Heiden war erstmals mit dabei. Er erzählt: «Unterwegs ist es gut und gemütlich abgelaufen. Das schönste aber kam im Zelt beim Mittagessen. Mirta Ammann unterhielt mit dem Chor ‹Erscht rächt›. Sie lud zu einer musikalischen Weltreise. Alle waren begeistert, insbesondere auch von den Soli und Tanzeinlagen der Sängerinnen und Sänger. Die Natürlichkeit des gemeinsamen Zusammenseins war das Schönste am Ganzen.»

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