Gegen Verkauf der «Göbsimühle»

Der Einwohnerverein ist gegen einen Verkauf der «Göbsimühle» zum jetzigen Zeitpunkt.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Am 22. März trafen sich Mitglieder und Interessierte im Bahnhöfli in Bühler zum regelmässigen Treffen des Einwohnervereins. Hauptthema des Abends war der vom Gemeinderat Bühler vorgesehene Verkauf des Grundstückes Göbsimühle.

Der Einwohnerverein legt Wert darauf, dass einerseits das Vergabeverfahren für diese wertvolle Liegenschaft – eine der letzten Baulandparzellen in Gemeindeeigentum – transparent und fair durchgeführt wird. Andererseits besprachen die Anwesenden auch Grundsatzfragen zur Bautätigkeit in Bühler. In der Gemeinde stehen verschiedene, grössere Bau-Projekte an. Kohli, Projekt Bischof (an der Hauptstrasse, inklusive Feuerwehrdepot), Reitplatz, Scheienhaus. Bei so vielen anstehenden oder zu erwartenden Projekten muss sich die Gemeinde überlegen, ob nicht zu schnell zu viel gebaut würde, was wiederum Konsequenzen für die gesamte Gemeinde-Infrastruktur zur Folge hätte.

Die Anwesenden sprachen sich im Allgemeinen gegen einen Verkauf der Liegenschaft Göbsimühle aus. Diese ist für die Gemeinde ja auch Baulandreserve für allfällige Erweiterungen der Schule oder für Alterswohnungen.

Die Anwesenden beschlossen einstimmig, dass aus diesen Gründen – fehlende Dringlichkeit, Erhaltung einer gemeindeeigenen Reserve für öffentliche Bauten, Vielzahl von Projekten – die Frage eines Verkaufes der Göbsimühle grundsätzlich überlegt werden sollte.

Weitere Artikel

  • Nicolas Obrist (links) Ueli Frigg (rechts) Badi Heiden. (Bild: zVg)