Geburtsstunde der Kulturförderung gefeiert

 Am Mittwochabend fand im Kursaal Heiden der jährliche Anlass der Kulturförderung AR statt. Im Zentrum stand eine Präsentation der Sammlung «Collectio Magica et Occulta».

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Der Name klingt sehr historisch, ist aber eine Neuschöpfung des Teams der Kantonsbibliothek, welche die Sammlung von über 12 000 Bänden von der Aeschbach-Stiftung übernehmen konnte. Sie sei inzwischen aussortiert, rund 8000 Bände katalogisiert und für den öffentlichen Zugang bereitgestellt, führte Kantonsbibliothekarin Heidi Eisenhut aus. Die Sammlung entspringt den Aktivitäten rund um die Liegenschaft „Rose“ in Stein, wo die Psychosophische Gesellschaft während Jahrzehnten von sich reden machte mit alternativen Lebensformen. Stichwörter wie Kommunen, Vegetarismus, Abstinenz und Frauenemanzipation wurden hier ernster genommen als im übrigen Kantonsgebiet.

Regierungsrat Jürg Wernli, Vorsteher des Departements für Inneres und Kultur, gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass der denkmalgeschützte Kursaal einen würdigen Rahmen biete für eine Geburtstagsfeier der besonderen Art: Genau sieben Jahre zuvor hatte der Kantonsrat das Kulturförderungsgesetz in zweiter Lesung verabschiedet. Am 1.  August 2006 war Margrit Bürer als erste Kulturamtsleiterin angetreten, nur Monate später hatte sie den Ruf einer Powerfrau erlangt. Jürg Wernli lüftete ein Geheimnis: Rosmarie Nüesch, die „Mutter“ des Grubenmann-Museums, wird – ebenfalls Powerfrau – für ihr Lebenswerk mit dem Ausserrhoder Kulturpreis 2013 ausgezeichnet, dies in einer separaten und grösseren Feier.

Den festliche Akzent des Kulturanlasses setzte die St.Galler Band „BDC“ Beat Dictator Crew mit Stücken aus ihrem neuen Album „Silberrücken“.

 

Weitere Artikel