Gais ist ganz schön grün

Die beiden Vereine Walderlebnisraum und BirdLife Gais brachten der Bevölkerung mit Wissensvermittlung, Führungen und Beisammensein Biodiversität näher.

  • Hansjürg Hörler (Präsident Walderlebnisraum) zeigte auf einem Rundgang, wie und wo in Gais Biodiversität gefördert wird. (Bilder: mo)

    Hansjürg Hörler (Präsident Walderlebnisraum) zeigte auf einem Rundgang, wie und wo in Gais Biodiversität gefördert wird. (Bilder: mo)

  • Der Rundgang zur Biodiversität in Gais führte auch in einen privaten Garten.

    Der Rundgang zur Biodiversität in Gais führte auch in einen privaten Garten.

  • Eine Gruppe machte sich unter kundiger Führung von Röbi Nagel und Markus Koop auf die Pirsch nach Vögeln.

    Eine Gruppe machte sich unter kundiger Führung von Röbi Nagel und Markus Koop auf die Pirsch nach Vögeln.

  • Monika Stump fand überall Heilkräuter: am Strassenrand, im Gemeindepark, im privaten Garten, auf dem Dorfplatz, am Bachufer, in Mauerritzen.

    Monika Stump fand überall Heilkräuter: am Strassenrand, im Gemeindepark, im privaten Garten, auf dem Dorfplatz, am Bachufer, in Mauerritzen.

  • Mitglieder des Walderlebnisraums vermittelten Wissen zur Insekten- und Vogelwelt, zur Photosynthese und zu ihrem Engagement für die heimische Natur.

    Mitglieder des Walderlebnisraums vermittelten Wissen zur Insekten- und Vogelwelt, zur Photosynthese und zu ihrem Engagement für die heimische Natur.

  • Beat Inauen zeigte, wie er mit der Motorsäge Skulpturen erschafft.

    Beat Inauen zeigte, wie er mit der Motorsäge Skulpturen erschafft.

  • Freie Flächen auf dem Gaiser Friedhof sind Oasen für Insekten.

    Freie Flächen auf dem Gaiser Friedhof sind Oasen für Insekten.

  • Die Naturausstellung im Rahmen der Reihe «Gääss im Park» zog viele Interessierte an.

    Die Naturausstellung im Rahmen der Reihe «Gääss im Park» zog viele Interessierte an.

  • Natürliche Musik zur Naturausstellung im Gaiser Gemeindepark machten die «Rotbächler».

    Natürliche Musik zur Naturausstellung im Gaiser Gemeindepark machten die «Rotbächler».

Am Samstagvormittag bespielten die Organisationen BirdLife Gais und Walderlebnisraum Gais im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Gääs im Park» die Arena unter dem Zeltdach im Gemeindepark. Sie engagieren sich für die Vielfalt der Natur in ihrer Gemeinde. Wie, das zeigten sie an Ständen und mit Führungen. Sie luden ein zum Zmittag aus der Feuerküche und zum Dessert vom verführerischen Kuchenbuffet, zur Demonstration von Motorsägekunst, zu Kinderspiel und feiner Musik des Trios «Rotbächler».

Hansjürg Hörler, Präsident des Vereins Walderlebnisraum Gais (WER), führte eine Schar Interessierter durchs Dorf, um zu zeigen, wie Biodiversität gefördert wird und wo Schmetterlinge Lieblingsplätze finden. Viel Nahrung finden Tagfalter, Bienen und ihre Verwandten in von den Bauern ausgeschiedenen Biodiversitätsförderflächen (die erst im Juli gemäht werden), aber auch in blütenreichen Oasen in naturnahen Gärten, in von Mitgliedern des WER und von BirdLife Gais gepflanzten Hecken. Unterwegs lernten die Teilnehmenden von Monika Stump die Heilkräfte der Pflanzen kennen.

Wissenswertes erfuhren die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auch an den «Marktständen»: über Bienen und Blumenpflanzen und über die Vogelwelt – von einer Vertreterin von BirdLife Schweiz. Danilo Just vom WER zeigte in einer laborartigen Installation auf, wie Pflanzen Co2 binden und die Luftqualität verbessern.

Eine Gemeinde umgeben von bewaldeten Hügeln mit schönem Baumbestand im Siedlungsraum, mit Weiden, Hecken, Magerwiesen, Strauchinseln, gestuften Waldrändern und Moorlandschaft sehen die Vögel von oben. Man könnte vermuten, ein Paradies. Die Fachleute der Naturausstellung machten aber noch Verbesserungspotenzial aus. Markus Koop und Röbi Nagel von WER und BirdLife Gais erzählten auf dem Rundgang um Gais spannende Anekdoten zu den entdeckten und erlauschten Vogelarten. Dass Gais für Vögel wie für Insekten und andere Tiere ein attraktiver Wohnort ist, war an diesem sommerlichen Vormittag hautnah zu erleben. Auch der Friedhof ist nun dank nicht gemähter Grünflächen eine begehrte Wohnlage für sie.

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