Funken unter der Dusche

Am 9. März wurde auf der Franzenweid der traditionell vom Fassdaubenclub organisierte Funken verbrannt. Die Bedingungen waren alles andere als normal.

  • Zeitweise seitwärts brannte der Funken ab – unter der Wasserdusche der Feuerwehr, welche die Lage bestens im Griff hatte. (Bilder: Iris Oberle)

    Zeitweise seitwärts brannte der Funken ab – unter der Wasserdusche der Feuerwehr, welche die Lage bestens im Griff hatte. (Bilder: Iris Oberle)

  • Trotz Föhnsturm wagten viele Kinder, eine Fackel anzuzünden.

    Trotz Föhnsturm wagten viele Kinder, eine Fackel anzuzünden.

  • Innert Sekunden brannte der Funken lichterloh.

    Innert Sekunden brannte der Funken lichterloh.

Milde 13 Grad bei sonnigem Frühlingswetter verhiess am Samstagmorgen noch einen schönen Funken-Abend. Gegen Mittag kam der Föhn auf, welcher rund 100 km/h erreichte. Dennoch wurde Funkensamstag gefeiert, welcher mit Unterstützung der Feuerwehr jederzeit Sicherheit garantierte.

Die Kinder besammelten sich auf dem Parkplatz der Badi und marschierten gemeinsam Richtung Franzenweid. Bei der Einfahrt zum Sportplatz loderte ein Feuer, mit dem die Fackeln angezündet werden konnten. Rasch ging es zum Funken, der gemeinsam angezündet wurde. Schnell brannte er lichterloh, und eh man sich versah, knallte es. Der Bögg meinte es gut und versprach schon jetzt einen schönen, frühen Sommer.

Später wurden die drei Gewinner verlesen: sie waren mit ihren Schätzungen, dem schnellen Knall des Böggs, am nächsten.

Wie immer war auch für das leibliche Wohl gesorgt: Der Hunger konnte mit Gerstensuppe oder Wienerli gestillt werden, für die Schleckmäuler gab es ein feines Kuchenbuffet. Viele kalte und warme Getränke standen zur Auswahl. Die über 100 Besuchenden schätzten das gesellige Beisammensein. Dem konnte auch der Sturm nichts anhaben.

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  • Symbolbild: bigstock

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