Fulminanter Preisanstieg bei Einfamilienhäusern

In Appenzell Ausserrhoden hat sowohl beim Stockwerkeigentum als auch im Bereich der Einfamilienhäuser die Marktanspannung im Frühjahr 2022 nochmals zugenommen, wie der am Dienstag veröffentlichte Immobilienmarktbericht der St.Galler Kantonalbank aufzeigt.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

In der Anspannung spiegle sich das immer noch grosse Interesse am Erwerb von Wohneigentum, so der Bericht weiter. Und da seit der Coronapandemie das Platzbedürfnis gestiegen ist, seien eher geräumige Wohnungen und Häuser gefragt. Allerdings habe sich in Ausserrhoden in beiden Eigenheimsegmenten die Auswahl stark reduziert und bewege sich auf Tiefstständen. Das habe die Verkaufspreise in den letzten Monaten noch stärker in die Höhe getrieben als in den vorangegangenen Jahren. Mit einem Plus von mehr als 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Region Appenzell Ausserrhoden im ersten Quartal 2022 einen fulminanten Preisanstieg im Segment der durchschnittlichen Einfamilienhäuser.

Mittlerweile wird im regionalen Schnitt ein gängiges Objekt für über 1,3 Millionen Franken gehandelt, an sehr gesuchten Standorten wie Teufen oder Speicher sind es über 1,6 Millionen Franken. Die gehandelten Eigentumswohnungen haben sich im Mittel ebenfalls überdurchschnittlich stark verteuert – um neun Prozent.

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