Frühmorgens den Gefiederten nachgespürt

Rund dreissig Interessierte begaben sich am Samstag im Gasier Dorfrayon auf die tönenden Spuren der heimischen Vögel. Organisiert hatte die Exkursion der Ornithologische Verein Gais zusammen mit dem Trägerverein des Walderlebnisraums (WER) Gais.

  • Bei einer Vogelexkursion sind die Blicke für Entdeckungen nach oben gerichtet. (Bild: Martin Hüsler)

    Bei einer Vogelexkursion sind die Blicke für Entdeckungen nach oben gerichtet. (Bild: Martin Hüsler)

Nach dem Verstummen des 6-Uhr-Läutens zogen die in drei Gruppen aufgeteilten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihren Rundgängen los, geführt von den ornithologisch umfassend bewanderten Rainer Ernst, Röbi Nagel und Jakob Hochuli.

Schon kurz nach dem Start versetzte das Auftauchen der in friedlicher Mission daherschreitenden Gruppe einen Buchfinken in derartige Alarmstimmung, dass er seine Artgenossen warnte. Wenig später wurde man Zeuge eines von viel Schlachtenlärm begleiteten Konflikts zwischen einer Krähe und einer Elster. Zum Teil sind die Vögel noch am Brüten, zum Teil bereits am Füttern.

Über Kehr, Schwantlern und die Allee gelangte die Gruppe zum Böhl, wo eine Hecke mit viel Schwarzdorn die Aufmerksamkeit auf sich zog. Sie ist ein idealer Einstandsplatz für den Neuntöter, der aber noch nicht aus dem Süden zurückgekehrt ist. Weiter unten konnte ein Star beobachtet werden, der sich in einer Baumhöhle – an sich das Zuhause des Spechts – eingenistet hat.

Es gehört zur Essenz solcher Exkursionen, dass am Schluss aufgelistet wird, was an Vogelarten beobachtet werden konnte. Visuell und akustisch waren folgende Arten auszumachen: Buchfink, Star, Amsel, Blaumeise, Krähe Kohlmeise, Sperling, Dompfaff, Mönchsgrasmücke, Bachstelze, Hausrotschwanz, Rotmilan, Grünfink, Baumläufer, Zilpzalp, Schafstelze, Trauerschnäpper, Wasseramsel, Sumpfmeise, Kleiber, Ringeltaube, Stockente, Türkentaube, Distelfink, Graureiher, Buntspecht, Sommergoldhähnchen und Zaunkönig.

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