Freundlicher Muttertag – frühsommerliche Eisheilige

Der «Wonnemonat» hat eher wechselhaft und kühl begonnen, die Nacht auf Freitag bringt starken Gewitterregen und auf dem Säntis nochmals zehn Zentimeter Neuschnee. Doch Niederschlag ist wichtig, das Jahr 2022 ist bis jetzt zu trocken.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Übers Wochenende wird es wechselhaft: Neben dunklen Wolken über den Bergen gibt es im Tal sonnige Abschnitte, jeweils nachmittags und abends sind lokale Regengüsse und einzelne Gewitter möglich.
Die Temperaturen sind mit Bise zwar gedämpft, am Sonntag (Muttertag) gibt es am Bodensee sowie im Rheintal aber immerhin 20 Grad und mehr.

Ab Dienstag verstärkt sich der Hochdruckeinfluss und es wird überall sonnig und bis Ende Woche mit kräftiger Maisonne, aber auch warmer Luft aus Spanien, zunehmend frühsommerlich warm.
Dabei hätte man gemäss Kalender ab dem 11. Mai die berüchtigten «Eisheiligen», mit Abschluss am 15. Mai mit der «Kalten Sophie». Frost oder Bodenfrost ist in diesem Jahr aber nicht zu befürchten.
Letzte Kaltluftvorstösse vom Nordpol können um diese Jahreszeit tatsächlich nochmals gefährliche Schadfröste bringen, anschliessend sorgt die Mitternachtssonne auch im hohen Norden für kräftige Erwärmung.

Die «Eisheiligen» zählen mittlerweile zu der unzuverlässigsten Witterungsregeln, ebenso die «Schafskälte» Mitte Juni. Nur auf den «Altweibersommer» Ende September und auf das «Weihnachtstauwetter» ist noch Verlass.

Mittlerweile wird aber oft schon jeder nasskalte Tag Mitte Mai den Eisheiligen zugesprochen – dabei braucht es ja für Frost ruhiges, schönes Wetter mit klaren Nächten…

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