Freude herrscht beim Initiativkomitee «Selbstbestimmte Gemeinden»

Die Ausserrhoder Stimmberechtigten haben sich am Sonntag klar gegen eine Zwangsfusion ihrer Gemeinden ausgesprochen. Sie folgten damit dem Anliegen des Initiativkomitees «Selbstbestimmte Gemeinden», das für freiwillige Gemeindefusionen plädierte.

  • Archivbild: Hans Ulrich Gantenbein

    Archivbild: Hans Ulrich Gantenbein

Das Initiativkomitee teilte in einer Medienmitteilung mit «Nach einem langen Abstimmungskampf, der von der Regierung mit einem ungewöhnlich grossen Engagement geführt wurde, entschied sich eine deutliche Mehrheit der Stimmbevölkerung gegen den Vorschlag der Regierung mit 3 -5 Gemeinden in Appenzell Ausserrhoden. Die Mehrheit der Stimmenden ist damit der Überzeugung, dass die Ausserrhoder Gemeinden entgegen der Haltung der Regierung selbst über ihre Zukunft bestimmen sollen. Sie folgt damit der Zielsetzung des Initiativkomitees.»

Das Komitee fordert die Regierung auf, nun rasch ein Fusionsgesetz zu erarbeiten und die nötigen Mittel für freiwillige Gemeindefusionen bereitzustellen, um freiwillige Gemeindefusionen möglich zu machen und zu unterstützen. Es verlangt zudem, bei der Ausarbeitung der Grundlagen konsultiert und zur Mitarbeit eingeladen zu werden. Es sei zu hoffen, dass diese wichtigen Grundlagen nicht wieder Jahre auf sich warten lassen, sondern nun unmittelbar an die Hand genommen werden, heisst es weiter in der Mitteilung.

Das Initiativkomitee «Selbstbestimmte Gemeinden», zeigt sich erfreut über das klare Ja der Stimmbevölkerung und bedankte sich bei allen, die das Anliegen politisch und finanziell unterstützt haben.

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