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Forst-Team präsentierte neue Seilbahn

Das Thema „Holzen in schwierigem Gelände“ stand im Mittelpunkt einer Präsentation des neuen Seilkrans Koller K602, den das Forst-Team Haslen GmbH kürzlich in Betrieb genommen hat.

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Man traf sich beim ehemaligen Munitionsmagazin an der Göbsistrasse im Grüterwald  (Bezirk Schlatt-Haslen), wo gegenwärtig ein umfassender Holzschlag getätigt wird. Benedikt Dörig konnte als Sprecher der gastgebenden GmbH mehr als 200 Personen, darunter wenige Frauen und Kinder, begrüssen. Die neue Anlage stiess in der Männerwelt auf sichtliches Interesse, denn sie bietet dem Forst-Team und vielen Waldbesitzern ganz neue Perspektiven. Herzstück der Anlage ist der Seilkran mit Motor und vier Seilwinden, der auf einem LKW-Anhänger fest montiert ist. Er wird, von einem Traktor gezogen, an geeignetem Ort im Wald aufgestellt und an umliegenden Bäumen verankert. Vom 10 m hohen Turm aus kann rundum mit einer Reichweite von 800 m das Tragseil gespannt werden, was als Gegenpol einen starken Ankerbaum oder wahlweise einen „toten Mann“ erfordert. Am Tragseil ist eine Laufkatze aufgehängt, die ihrerseits eine kleine Winde enthält, die das Lastseil nachführt, damit es  senkrecht ins Tobel abgelassen werden kann, wo die gefällten Bäume liegen. Im Grüterwald wurde gezeigt, wie stattliche Tannen  im Ganzbaumverfahren – also samt Ästen – zum Verarbeitungsplatz hoch gehievt werden. Dort bediente Markus Speck einen Prozessorkopf „Woody 60“, der – auf einem Bagger montiert – die Bäume in rasendem Tempo entastet und in die gewünschte Länge sägt. Die Klötze wurden mit derselben Maschine fortlaufend auf dem stattlichen Stapel deponiert, der in den letzten Tagen entstanden ist.

Lohnend sei der Einsatz des Seilkrans ab 150-200 m3 Festholz, wurde gesagt. Dessen Installation erfordert einen bis anderthalb Tage Zeit, was sich bei Kleinmengen nicht rechnet.

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