Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe

Die Trockenheit hält an. Im Hinblick auf die Feueraktivitäten am 1. August haben die Regierungen der beiden Appenzeller Kantone deshalb entschieden, das Entfachen von Feuern im Wald und in Waldesnähe ab dem 29. Juli und bis auf weiteres zu verbieten.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Der Regen der letzten Tage hat die Trockenheit in den Ausserrhoder Wäldern zwar gemildert, aber zu wenig, um die derzeit herrschende erhebliche Waldbrandgefahr zu verringern. An exponierten Stellen kann die Waldbrandgefahr sogar hoch sein, insbesondere im Vorderland und an Südhängen. Laut den Wettervorhersagen ist in den nächsten Tagen nicht mehr mit flächigen Niederschlägen zu rechnen. Im Hinblick auf den 1. August erlassen Appenzell Inner- und Ausserrhoden ab Freitag, 29. Juli, ein Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe.

Die derzeit herrschende Trockenheit lässt keine Ausnahmen zu. Bereits das Entfachen von kleinen Feuern – auch an bewilligten Grillstellen – im Wald und im Bereich von 200 Metern zum nächsten Waldrand ist verboten. Das Feuerverbot in diesen Gebieten umfasst auch das Abbrennen von Feuerwerk und das Steigenlassen von Himmelslaternen. Dies gilt auch für private Liegenschaften, die sich in Waldesnähe befinden. Die gegenwärtige Lage wird sich erst durch eine intensive Regenphase von mehreren Tagen entspannen. Das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe wird deshalb voraussichtlich auch über den 1. August hinaus gelten.

15

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar