Feuchter, kühler Start in den Juli

Nach Gewittern am Donnerstagabend startet der 1. Juli im Appenzellerland trüb und regnerisch. Bis am Abend bessert zwar das Wetter, doch mit maximal 17 Grad bleibt es eher kühl.

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Viele freuen sich sogar über Abkühlung, war doch der erste Sommermonat bei uns wieder viel zu warm – um 3 bis 4 Grad, je nach Höhelange und Referenzperiode. Praktisch alle Tage des Monats haben zu diesem Wärmeüberschuss beigetragen, es gab auch schon zwei Hitzetage mit Höchstwerten über 30 Grad.

Ob die 34 Grad am 18. Juni in Appenzell schon die höchste Temperatur des ganzen Sommers waren, ist noch unklar – mit bis zu 15 Sonnenstunden gab es dann aber sicher den sonnigsten Tag des ganzen Jahres.

Ähnlich warm wie in diesem Jahr waren bereits der Juni 2019 und 20917, der Juni im legendären Jahrhundertsommer 2003 jedoch noch heisser. Aber: Vor dem Jahr 2000 gab es keine vergleichbar warmen Juni-Monate! Früher war der Monat eher regenreich und kühl mit der berüchtigten «Schafkälte». Häufige Gewitter und teils kräftige Platzregen brachten unserer Region genügend Wasser, trotzdem zeigte sich die Sonne im Juni 2022 doch deutlich länger als üblich.

Das erste Juliwochenende bringt wieder viel Sonnenschein, auch die Temperaturen erholen sich rasch mit schon wieder heissen 30 Grad am Sonntag am Bodensee. Nächste Woche wird es etwas wechselhafter mit durchschnittlichen Temperaturen; für die zweite Julihälfte zeigen alle längerfristigen Wetterhochrechnungen erneut viel zu warmes Sommerwetter. Im langjährigen Mittel ist es um den 1. August übrigens in der Schweiz am wärmsten.


Der klassische Hochsommer, oder auch die Hundstage, gehen bei uns etwa sieben Wochen: ab Anfang Juli bis Ende August.

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