Fetzig und fröhlich: Skichölbi auf der Ebenalp

Am Donnerstag hat auf der Ebenalp die Skichölbi stattgefunden. Nach über 20 Jahren Unterbruch lebt so die Tradition der Skichölbi wieder auf. Die Guggenmusik «Wissbad Mafia» und die «Kapelle Quöllfrisch» sorgten im Berggasthaus für beste Stimmung.

  • Bei der «Timbar», direkt beim Garten-Skilift, verwöhnte die Guggenmusik «Wissbad Mafia» vom Nachmittag an Skisportler und Schneebegeisterte mit fetzigem Sound. (Bilder: Claudia Manser)

    Bei der «Timbar», direkt beim Garten-Skilift, verwöhnte die Guggenmusik «Wissbad Mafia» vom Nachmittag an Skisportler und Schneebegeisterte mit fetzigem Sound. (Bilder: Claudia Manser)

  • Die Instrumente werden zum Berggasthaus transportiert.

    Die Instrumente werden zum Berggasthaus transportiert.

Am 362. Tag im 2023, am letzten Donnerstag des laufenden Jahres oder, anders ausgedrückt, am 28. Dezember fand die Skichölbi auf der Ebenalp statt. Bis vor rund 20 Jahren war die Skichölbi fester Bestandteil des Jahresprogramms auf der Ebenalp gewesen. Damals fand das gesellige Treffen jeweils am ersten Samstag im neuen Jahr statt. Dann kam das Aus.

Eine Wiederaufnahme der Skichölbi hatte Sepp Kölbener, Wirt vom Berggasthaus Ebenalp, schon länger im Hinterkopf. «Wir haben immer wieder davon geredet», so Sepp Kölbener. Als die Guggenmusik «Wissbad Mafia» ihre Hauptversammlung im Berggasthaus abgehalten hat, ist die Idee für ein Wiederaufleben der Skichölbi entstanden. Es wurden Nägel mit Köpfen gemacht: Ein Datum – der erste Samstag im neuen Jahr ist zwischenzeitlich von der Skichölbi in Eggerstanden besetzt – musste gefunden werden. «Zwischen Weihnachten und Neujahr: Probieren wir es mit dem 28. Dezember», meinte Sepp Kölbener. «Auch für die Guggenmusiker ist dies ein optimaler Zeitpunkt und zugleich der Start in die Tour 2024», ergänzte Joel Cadosch, Präsident der «Wissbad Mafia». Gestartet wurde die Skichölbi am Nachmittag bei der «Timbar». Während zahlreiche Skifahrerinnen und Skifahrer beim Garten-Skilift flotte Schwünge in den Schnee zauberten, spielte die 18-köpfige Guggenmusik das legendäre Lied «Swiss Lady» von Pepe Lienhard oder den Party­schlager «Dicht im Flieger». Die Gäste in und um die «Timbar» wippten im Takt mit. Am Vesper wechselte die Guggenmusik ins Berggasthaus. Dort kam am Abend auch die «Kapelle Quöllfrisch» dazu. Mit einem bunten Mix von fetziger Guggenmusik und traditioneller Appenzellermusik wurden die Gäste bis zum Lichterlöschen unterhalten.

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  • (Symbolbild: fotolia)

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