Festliche Pfingstgottesdienste

In den Innerrhoder Kirchgemeinden läuteten am Pfingstsonntag feierlich mächtig die Glocken, um alle Gläubigen zum Festgottesdienst einzuladen.

  • Impressionen von den Festgottesdiensten in Appenzell und Schlatt am Pfingstsonntag. (Bilder: Monika Schmid)

    Impressionen von den Festgottesdiensten in Appenzell und Schlatt am Pfingstsonntag. (Bilder: Monika Schmid)

In der Pfarrkirche St. Mauritius begann die Eucharistiefeier am Pfingstsonntag um 9.15 Uhr. Der Einladung der Kirchenglocken folgten auch viele Frauen in der Festtagstracht sowie einige in der Werktags- beziehungsweise Barärmeltracht. Es waren sogar zwei Mädchen im «Goofeträchtli» auszumachen. Dies zeige die Wertschätzung für diesen besonderen Feiertag, freute sich Pfarrer Stephan Guggenbühl. Er dankte allen Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern für das Mitfeiern. Dass er Maya Fritsche als Organistin habe gewinnen können, sei ein Glück. Denn Organisten seien nicht gerade dicht gesät und über solche Tage oftmals verreist. Die 93-Jährige bekam dafür spontanen herzlichen Applaus von der Kirchgemeinde.

Kaum war der letzte Orgelton verklungen, musste sich Pfarrer Stephan Guggenbühl auch schon beeilen, denn 20 Minuten später würden in Schlatt die Kirchenglocken läuten, wo er ebenfalls den Pfingstgottesdienst zelebrieren sollte. Pfarrer seien an solchen Feiertagen eben auch rar, erklärte er. Das zeitlich eng getaktete Programm ging problemlos auf und Stephan Guggenbühl stand pünktlich in der sonnendurchfluteten Kirche von Schlatt. In dieser erklangen herrliche Töne, für die das Schlatter Chörli unter der Leitung von «Chollers Migg» verantwortlich war. Brigitte Fritsche begleitete den rund 30-köpfigen Chor am Akkordeon. Pfarrer Guggenbühl schätzte den Einsatz des Chörlis so sehr, dass er die vorgesehenen Lieder aus dem Kirchengesangbuch kurzerhand wegliess und stattdessen ein weiteres Lied «von oben» wünschte.

Nach dem Schlusssegen stimmte die Akkordeonistin Brigitte Fritsche ein «löpfiges» Stück zum Auszug an und schon jodelten die Sängerinnen und Sänger spontan mit. Mit dieser Melodie im Ohr hat man sich dann beschwingt auf den Heimweg gemacht.

15
4

Weitere Artikel

  • Psychiatrische Zentrum Appenzell Ausserrhoden (PZA) Krombach

Schreibe einen Kommentar