FDP.Die Liberalen AR stellt Weichen für Wahlen 2027

Die FDP.Die Liberalen Appenzell Ausserrhoden hat am Mittwochabend in Gais ihre ordentliche Delegiertenversammlung durchgeführt. Neben der Parolenfassung für die Eidgenössische Abstimmung vom 9. Juni 2024 stand die Neuausrichtung der Kantonalpartei im Zentrum.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Monika Gessler informierte die Delegierten über ihren Entscheid, das Präsidium im Spätsommer 2024 nach dreijähriger Amtszeit abzugeben. Der Grund liegt bei der zeitlichen Unvereinbarkeit mit dem beruflich anspruchsvoller gewordenen Vollzeitpensum in Bern. Im Sinne einer guten Nachfolgelösung im Hinblick auf die FDP-interne Gesamterneuerung im Frühling 2025 und die Wahlen 2027 soll der Nachfolgeprozess rasch aufgegleist werden und eine Nachfolge nach den Sommerferien im Rahmen einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung gewählt werden.

Weiter lehnen die Delegierten der FDP.Die Liberalen Appenzell Ausserrhoden einstimmig die Prämien-Entlastungs-Initiative der SP sowie die Volksinitiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» ab und sie unterstützen einstimmig die Energie-Vorlage. Bei der Kostenbremse-Initiative beschliessen die Delegierten Stimmfreigabe.

Weiter hat Vizepräsident Patrick Kessler über die anstehende für Ausserrhoden sehr wichtige eidgenössische Abstimmung über das Strategische Entwicklungsprogramm (Step) Nationalstrassen informiert. «Mit einem Nein zu Step wird es keinen Korridor in Herisau und keinen Zubringer Liebegg geben und Appenzell Ausserrhoden wird verkehrstechnisch abgehängt. Das gilt, es unbedingt zu verhindern», so Kessler.

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