Evangelische Kirchgemeinde Teufen: Absolute Punktlandungen

Die evangelische Kirchgemeinde Teufen hat ein sehr gutes Jahr 2016 hinter sich: Wesentlich höhere Steuererträge als in den vorherigen acht Jahren und in allen Sparten Punktlandungen, wie Kassier Hansueli Sutter an der Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag sagte.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Einen Rückblick mochte die neue Präsidentin Marion Schmidgall-Mäder nicht geben. Sie ist erst seit dem 1. Januar 2017 im Amt. Während andere Kirchen Mitgliederschwund zu verzeichnen hätten, habe die evangelische Kirchgemeinde Teufen Neuzugänge erlebt. Weil die Arbeit im seelsorgerischen Sektor stark wachse, habe die Kirchenvorsteherschaft (KIVO) beschlossen, Alexandra Grüter-Axthammer als Diakonin anzustellen; sie wird eine 30-Prozent-Stelle innehaben und sich um die Koordination der Lieferanten und Mitarbeitenden sowie um die Jugendarbeit kümmern.

Aus der KIVO tritt Monika Hauri zurück. Bisher konnte noch kein Ersatz gefunden werden. Die Suche geht weiter. Monika Hauri wird 2017 noch Ansprechperson im Ressort Senioren bleiben. Da Landsgemeindesonntag war, sangen die Kirchgenossinnen und -genossen das Landsgemeindelied.

2016 lagen die Steuererträge 167’466 Franken über dem Budget – bereits zum zweiten Mal. Demnach sei dies kein einmaliger positiver Effekt gewesen. Der totale Aufwand von 1,478 Millionen Franken lag um 56’415 Franken oder 3,7 Prozent unter dem Budget. Das sei der sehr guten Kosteneinhaltung der Verantwortlichen zu verdanken, so Sutter. Auch bei den Kosten der Renovationsarbeiten resultierten absolute Punktlandungen. Der einzige Wermutstropfen: Beim «gebundenen Aufwand» gab’s eine regelrechte Kostenexplosion. Die Zahlungen lagen mit 416’543 um 44’543 Franken über dem Budget und rund 82’000 Franken höher als im Vorjahr. Die Gründe sind der hohe Steuereingang 2015 und die Aufhebung des zwanzigprozentigen Rabatts auf den Beiträgen für den Finanzausgleich an die Landeskirche. Die Kirchgemeindeversammlung stimmte der Verwaltungsrechnung mit einem Ertragsüberschuss 1 von 241’611 Franken einstimmig zu und genehmigte einmütig dessen Verwendung: 100’000 Franken für ausserordentliche Abschreibungen, 10’000 Franken werden dem Kirchenmusik-Fonds und 11’611 Franken werden dem Eigenkapital zugeschrieben.

Die Revisoren, die zugleich Geschäftsprüfungskommission sind, seien sehr zufrieden mit der KIVO, sagte Hans Heierli. Als Revisorin tritt Barbara Ehrbar-Sutter zurück. An ihrer Stelle wurde die Treuhänderin Catrina Hackenberg, Niederteufen, gewählt.

Weitere Artikel

  • (Symbolbild: fotolia)