Evangelisch Reute-Oberegg genehmigt Rechnung und Budget

Die Rechnung der Kirchgemeinde Reute-Oberegg schliesst trotz eines Verlusts von gut 160’000 Franken besser ab als budgetiert. Die Vakanz im Ressort Jugend konnte geschlossen werden.

  • Matthias Haltiner begrüsst Fabiane Matter, welche sich sehr auf ihre neue Aufgabe im Ressort Jugend freut. (Bild: Karin Steffen)

    Matthias Haltiner begrüsst Fabiane Matter, welche sich sehr auf ihre neue Aufgabe im Ressort Jugend freut. (Bild: Karin Steffen)

Der Präsident der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Reute-Oberegg, Matthias Haltiner, begrüsste die Kirchbürger am vergangenen Mittwochabend zur Kirchgemeindeversammlung. Die vielen kirchlichen Anlässe im April, wie auch die Frühlingsferien machten es nach Haltiner notwendig, für einmal auf einen Mittwoch auszuweichen. Aus der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) haben sich Elena Däpp, Ressort Senioren, und Jeanine Gehrig, Ressort Jugend, verabschiedet. Letztere ist bereits im vergangenen Jahr mit ihrer Familie in einen anderen Kanton umgezogen. Das Ressort Senioren bleibt vorerst vakant, für das Ressort Jugend konnte die Kivo eine Kandidatin zur Wahl vorschlagen. Die Anwesenden wählten mit Fabiane Matter eine neue Kirchenvorsteherin ohne Gegenstimme in das Gremium. Die junge Frau hat soeben ihr Studium für Sozialarbeit abgeschlossen und freut sich sehr, ihr Wissen in der Kivo einzubringen. Matter ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und wohnt mit ihrer Familie im Schachen. Sie arbeitet in der Sozialberatung des Kinderspitals St. Gallen. Die restlichen Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft liessen sich für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren wählen. Es sind dies: Präsident Matthias Haltiner, Stefan Zürcher (Vize-Präsident und Ressort Liegenschaft), Kassierin Vreni König sowie Markus Ehrbar (Beisitzer und Synodaler). Ebenso wählten die Kirchenbürger Angelika Geiger für weitere vier Jahre in die Synode.

Pfarrhausrenovation wurde teurer

Diskussionslos genehmigten die Anwesenden die von der Geschäftsprüfungskommission separat geprüfte Abrechnung zum Pfarrhausumbau. Budgetiert war ein maximaler Aufwand von gut 880’000 Franken. Die Bauabrechnung schloss mit über 965’000 Franken. In den begründeten Mehrkosten über 85’000 Franken sind die Beiträge von der Denkmalpflege und aus dem Förderprogramm Energie von insgesamt knapp 50’000 Franken noch nicht berücksichtigt. Im neu renovierten Pfarrhaus befindet sich im ersten Stock das Pfarramt samt Sekretariat. Die Attikawohnung in den oberen Stockwerken wurde an eine Familie vermietet.

Neues Angebot für Kinder

Grossen Anklang fand die Einführung eines Unterstufenreligionsunterricht für Kinder der ersten und zweiten Klasse. Dies hat zur Folge, dass auf das nächste Schuljahr eine zusätzliche Religionslehrperson gesucht werden kann. Die Kosten für das neue Angebot belaufen sich auf knapp 5000 Franken pro Jahr.

Stiftungen finanzieren Orgelrenovation

Die Jahresrechnung schloss mit einem Verlust von gut 160’000 Franken und damit gut 155’000 Franken besser ab als budgetiert. Der Gesamtaufwand betrug knapp 508’000 Franken. Die Kassierin Vreni König begründet den Besserabschluss mit den um rund 64’000 Franken höheren Steuereinnahmen und der noch nicht durchgeführten Orgelrenovation von veranschlagten 50’000 Franken. Der Kredit für die Orgelrenovation wurde im vergangenen Jahr von den Kirchbürgern genehmigt. Die in der Folge zusätzlich angefragten Stiftungen haben in der Summe Gelder in der Höhe von 49’000 Franken gesprochen. Im Voranschlag 2022 wurde dieser Posten deshalb nicht mehr aufgeführt. Der Voranschlag 2022 rechnet mit einem knappen Ertragsüberschuss von 970 Franken.

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