Erweitertes Sommerangebot in den Alpstein

Am Sonntag, 10. Dezember 2023, tritt schweizweit der neue Fahrplan in Kraft. Die Appenzeller Bahnen (AB) erweitern das Angebot auf der Linie Gossau–Appenzell–Wasserauen und verbessern die Verbindungen in den Alpstein.

  • Der «Walzer» verkehrt auf der Linie Gossau–Appenzell–Wasserauen. (Bilder: zVg)

    Der «Walzer» verkehrt auf der Linie Gossau–Appenzell–Wasserauen. (Bilder: zVg)

  • Mit dem «Flauder-Zug» von Altstätten nach Gais.

    Mit dem «Flauder-Zug» von Altstätten nach Gais.

Durch die Anpassungen werden im Sommer nach dem Mittag eine Taktlücke zwischen Appenzell und Wasserauen geschlossen und sonntags eine frühere Verbindung in den Alpstein angeboten. Weiter verkehren auf der Linie Altstätten–Gais revidierte Niederflursteuerwagen. Aufgrund dessen werden die Vertriebskanäle angepasst. 

Bessere Anschlüsse und Verbindungen

Der neue Fahrplan der Appenzeller Bahnen enthält auf der Linie Gossau–Appenzell–Wasserauen nur geringfügige Änderungen, teilten die Appenzeller Bahnen mit. Hauptsächlich werden im Sommerhalbjahr die Anschlüsse und Verbindungen in den Alpstein verbessert.

Nach dem Mittag wird die Taktlücke zwischen 13.30 Uhr und 14.00 Uhr zwischen Appenzell und Wasserauen geschlossen. Den Fahrgästen steht in Zukunft über den ganzen Sommer hinweg ein durchgehender Halbstundentakt zur Verfügung. Weiter fährt im Sommer am Sonntag neu bereits um 06.00 Uhr ein Zug ab Appenzell bis Gossau und um 06.21 Uhr von Gossau nach Wasserauen in den Alpstein. Damit erhält die Bevölkerung auch eine zusätzliche Frühverbindung ab Appenzell, Gonten, Urnäsch und Waldstatt in Richtung Gossau–Zürich sowie eine Frühverbindung ab Gossau in den Alpstein.

Eine weitere Änderung betrifft den Ganzjahresfahrplan: damit Fahrgäste am frühen Morgen in Appenzell einen Anschluss auf den Schnellzug nach St.Gallen haben, fährt der erste Zug ab Wasserauen von Montag bis Freitag zwei Minuten früher.

Anpassung der Vertriebskanäle zwischen Altstätten Stadt und Gais

In den revidierten Niederflursteuerwagen, welche ab dem Fahrplanwechsel auf der Linie Altstätten–Gais verkehren und für mehr Kundenkomfort sorgen, sind keine Billettautomaten mehr vorhanden. Für Fahrgäste, die in Altstätten Stadt oder Gais einsteigen, stehen an den Bahnhöfen weiterhin Billettautomaten zur Verfügung. Rund 90 Prozent aller Fahrgäste steigen in Altstätten Stadt oder Gais in den Zug und haben somit einen Zugang zu einem Billettautomaten. Fahrgäste, welche an den Unterwegsstationen Hebrig, Schachen, Rietli, Stoss, Kreuzstrasse, Warmesberg oder Alter Zoll einsteigen, lösen Billette zukünftig über die digitalen Vertriebskanäle wie Fairtiq-App, öV-Plus-App, SBB-App oder sbb.ch. Mehrfahrtenkarten und Multitageskarten können nach wie vor an allen Haltestellen und Bahnhöfen entwertet werden.

Durch diese Massnahme wird der Betrieb wirtschaftlicher, weil Investitionskosten und jährliche Unterhaltungskosten von rund 56‘000 Franken eingespart werden, hiess es in der Mitteilung weiter. Als grossmehrheitlich von der öffentlichen Hand subventioniertes Unternehmen sind die AB verpflichtet, mit den vorhandenen Mitteln wirtschaftlich umzugehen. Fahrgäste, die an den Zwischenhaltestellen einsteigen und Schwierigkeiten mit der Handhabung der digitalen Verkaufskanälen haben, werden von der Verkaufsstelle in Appenzell telefonisch oder am Schalter beraten.

PostAuto: Mehr Verbindungen auf die Schwägalp

Die PostAuto-Verbindung zwischen Urnäsch und Schwägalp wird ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember attraktiver. Dank einem Ausbau des Fahrplans in der Winter- und Sommersaison werden wichtige Taktlücken geschlossen. Wenn das Wetter stimmt, verkehren die Postautos an den Sommerwochenenden zur Hauptreisezeit halbstündlich.

Weitere Informationen auf www.postauto.ch

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Kommentare

  1. Wäre auch schön, wenn man nicht jedes Mal den Zug Richtung Gossau verpasst, wenn man vom Kronberg die Seilbahn nimmt.

    Das liegt aber weniger an der AB, als an der Kronbergbahn.

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