Erstkommunion unter dem Motto «Wer teilt, gewinnt»

In Eggerstanden und auch in Schwende wurde am Ostermontag die Erstkommunion gefeiert. Die fröhliche Aufregung war förmlich zu spüren und die Augen der Kinder strahlten. Lange hatten sie sich auf ihren grossen Tag vorbereitet, der unter dem Motto «Wer teilt, gewinnt» stand.

  • Die glücklichen Mädchen und Buben von Schwende nach der erhaltenen Erstkommunion. (Bild: zVg)

    Die glücklichen Mädchen und Buben von Schwende nach der erhaltenen Erstkommunion. (Bild: zVg)

  • Die Erstkommunion, wie hier in Eggerstanden, stand unter dem Motto «Wer teilt, gewinnt». (Bilder: Monika Schmid)

    Die Erstkommunion, wie hier in Eggerstanden, stand unter dem Motto «Wer teilt, gewinnt». (Bilder: Monika Schmid)

  • Gut beschirmt geht es in die Kirche.

    Gut beschirmt geht es in die Kirche.

  • «Ä chlinni Voobesprechig».

    «Ä chlinni Voobesprechig».

Dass es wirklich so ist, hörte man in der Geschichte, die zu Beginn des Gottesdiensts vorgelesen wurde. Sie handelte von einem Buben, der meinte, gross und reich zu sein, wenn er alles was er kriegen kann allein für sich behielte. Da schenkte ihm sein Vater ein ganzes Brot mit den Worten: «Das darfst Du ganz allein aufessen. Oder Du gehst damit auf den Spielplatz und schenkst anderen ein Stück davon …»

Viele neue Freunde gefunden

Also entschied sich der Bub tatsächlich, wenn auch etwas widerwillig, mit dem Brot auf den Spielplatz zu gehen. Dort schenkte er dem erstbesten Jungen ein Stück davon. Dieser freute sich sehr und lud ihn gleich zum mitspielen ein. Weitere Kinder kamen dazu, allen schenkte er ein Stück von seinem Brot und alle freuten sich ebenfalls sehr darüber. Irgendwann war sein ganzes Brot aufgegessen, dafür aber hatte er ganz viele neue Freunde gewonnen.

In Eggerstanden feierte Standespfarrer Lukas Hidber zusammen mit Stephan Brunner den festlichen Gottesdienst für die Erstkommunikanten. Aber auch die Kinder im weissen Kleid, vier Mädchen und fünf Buben, machten aktiv mit, indem sie kurze Texte zu lesen hatten. Das machten sie alle toll, sogar mit einem Blick in die voll besetzte Kirche.

Bereichert wurde der Gottesdienst auch musikalisch. So zum einen von der MG Brülisau in schmucker Uniform, von ­Minea Manser am Hackbrett und Raphael Holenstein an Orgel und Klavier.

Kleines Kreuz als Geschenk

Auf den Heimweg bekam jedes ein kleines Kreuz geschenkt. Danach war noch rasch das obligate Gruppenfoto zu schiessen und dann freuten sich aber alle wohlverdient auf ein schönes Fest mit einem feinen Zmittag!

Die Erstkommunionfeiern von Appenzell, Brülisau und Gonten finden am kommenden Sonntag statt. In Haslen, zusammen mit Schlatt und Stein, müssen sich die Kinder bis am 9. Juni gedulden.

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