Erste Teufener Hackbrettschule eröffnet

Mit seinem „Crazy-Hackbrett“ hat er die Welt gesehen. Nun will der 41-jährige Roman Brülisauer einen Ruhepol in seinen Alltag einbauen: Einzelunterricht für Schüler jeden Alters in der Hechtmühle Teufen ist angesagt.

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Am Freitagabend wurde die Eröffnung der Einmannfirma im kleinen Kreis gefeiert. Unter den geladenen Gästen war neben Freunden und Sponsoren Brülisauers auch Gemeindepräsident Walter Grob anzutreffen. Er nannte den weitegereisten Hackbrettvirtuosen einen „Ur-Tüüfner“, dessen Wirken ein weiterer Leuchtturm für das Dorf werden könne. Tradition sei wieder in, das zeige der Zuwachs junger Leute im Jodelclub Teufen wie auch in der Schwingerszene. Grob stellte fest: „Die jungen Leute sind wieder auf dem Boden angekommen!“. Genau deshalb habe Roman Brülisauer viel zu geben, führ er fort. Er sei mit seiner Hackbrettkunst nicht einfach in der Tradition verhaftet, sondern sei bekannt geworden mit neuer Auslegung seines Metiers. Er habe Swing, Rock und Blues genauso im Blut wie das Ur-Appenzellische.

Brülisauer will junge Talente fördern. Gemeinsam mit dem 13-jährigen Lukas Koller führte er den Gästen vor, wie gegenseitige Inspiration am Hackbrett beflügeln kann. Brülisauer trat mit neun Jahren  erstmals ans Hackbrett, und ab dieser unteren Altersgrenze unterrichtet er fortan Einzelschüler.

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