Erstaunliche Raritäten aus 120 Ländern

Das Museum Wolfhalden hat die Sammlung des verstorbenen Globetrotters Ernst Keller geerbt.

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Globetrotter Ernst Guido Keller (1949-2004) war eine schillernde, zeitlebens nach dem Sinn des Lebens suchende Persönlichkeit. In St. Gallen aufgewachsen und früh Halbwaise geworden, absolvierte er eine Verkäuferlehre. Dann zog es ihn in die weite Welt hinaus. Er heuerte auf einem Frachter an, fuhr zur See und lernte so alle fünf Erdteile und rund 120 Länder kennen. Überall interessierte er sich für die jeweilige Bewohnerschaft und Kultur, und gezielt sammelte er landestypische Besonderheiten. Zuletzt in Schaffhausen sesshaft und an Krebs erkrankt, wollte Keller die umfangreiche Sammlung der Nachwelt erhalten. Als Bürger von Wolfhalden vermachte er seinen Nachlass dem hiesigen Museum.
Mit Elan machte sich Regula Irniger (Vorstandsmitglied des von Ernst Züst präsidierten Museumsvereins) mit Sohn Hannes («Hannes vo Wald») hinter die riesige Arbeit der Inventarisierung und Straffung der Kellerschen Sammlung. «Wir staunten über das immense und höchst spannende Sammelsurium, das uns immer wieder überraschte und begeisterte. Wir haben eine aussagestarke Auswahl getroffen und damit die aktuelle Sonderausstellung gestaltet. Sie gibt Einblicke in das Leben der aussergewöhnlichen Persönlichkeit von Ernst Keller, der sich intensiv mit anderen Ländern und Kulturen befasst hat.»

Das Museum Wolfhalden und die aktuelle Globetrotter-Ausstellung sind jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

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