Erholung in der Natur – mit Rücksicht

Der Winter ist für Wildtiere die härteste Zeit im Jahr. Wintertouren sind mit Bedacht, Rücksicht und Respekt gegenüber den Wildtieren zu unternehmen. Um die sensiblen Tiere zu schützen, hat das Ausserrhoder Amt für Raum und Wald die Signalisation verbessert.

  • Markierung der Wildruhezone im Appenzeller Hinterland verbessert: Wege in empfindliche Wildtierlebensräume, die im Winter nicht betreten werden dürfen, werden mit farbigen Wimpeln abgesperrt. (Bild: zVg / Amt für Raum und Wald)

    Markierung der Wildruhezone im Appenzeller Hinterland verbessert: Wege in empfindliche Wildtierlebensräume, die im Winter nicht betreten werden dürfen, werden mit farbigen Wimpeln abgesperrt. (Bild: zVg / Amt für Raum und Wald)

Unsere Wildtiere müssen schauen, wie sie den Winter überstehen. Futter ist rar, Kälte und Schnee sind strapaziös. Das Überlebensrezept: So wenig wie möglich bewegen und haushälterisch mit Vorrat und Energie umgehen. Besonders wichtig ist es deshalb, dass die Tiere nicht gestört werden. Um Wildtiere im Winter zu schonen gilt: Auf offiziellen Wegen und Routen bleiben; Aktivitäten nur bei Tageslicht unternehmen; Hunde im Wald an der Leine führen; offizielle Rastplätze und Feuerstellen benützen und die Hinweistafeln der Wildruhezonen beachten. Um Erholungssuchende noch besser auf die empfindlichen Wildtierlebensräume aufmerksam zu machen, hat das Ausserrhoder Amt für Raum und Wald die Signalisation der Wildruhezone verbessert. Neu werden Wege, die im Winter nicht begangen werden dürfen, deutlich im Gelände markiert.

Die offiziellen und geeigneten Wege und Routen sind zur Planung oder unterwegs online einsehbar:

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