Erhöhung der Ressourcen in der Schulsozialarbeit

Die Standeskommission hat dem Erziehungsdepartement eine Pensenerhöhung für die Schulsozialarbeit der Landschulgemeinden bewilligt. Gleichzeitig wurden auch an der Oberstufe Appenzell mehr Ressourcen geschaffen.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Die Anforderungen an die Familien und Schulen sind aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen in den letzten Jahren massiv gestiegen, was sich in komplexen Fragestellungen im Erziehungsalltag der Eltern sowie im Schulalltag zeigt. Mit dem derzeitigen Pensum von 80 Prozent kann die Schulsozialarbeit den Anforderungen insbesondere in den Landschulgemeinden und an der Oberstufe Appenzell nicht mehr gerecht werden, wie in einer Mitteilung der Standeskommission festgehalten wird.

Um den Unterstützungsbedarf besser abzudecken, hat die Standeskommission eine Aufstockung der Schulsozialarbeit um 50 Prozent für die Landschulgemeinden bewilligt. Diese Stellenerhöhung ist im Budgetstellenplan 2024 vorgesehen und wird auf das Schuljahr 2024/2025 umgesetzt. Zudem wird für die Schulsozialarbeit an der Oberstufe Appenzell ein separates Pensum von 50 Prozent geschaffen. Diese Stelle wird über die Oberstufenrechnung der Schulgemeinde Appenzell finanziert.

Die beiden neuen Stellen und die bestehende 80-Prozent-Stelle an der Primarschule Appenzell werden aus Gründen der Koordination und Führungsverantwortung beim Erziehungsdepartement Appenzell Innerrhoden angesiedelt. Die Stellen werden öffentlich ausgeschrieben.

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