Erhöhung der anrechenbaren Pflegekosten für Pflegeheime

Die Standeskommission hat beschlossen, die Pflegetarife für Alters- und Pflegeheime zu erhöhen. Sie hat den Anhang zum Standeskommissionsbeschluss über die Pflegefinanzierung angepasst. Die Änderung tritt per 1. Januar 2023 in Kraft.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Die finanzielle Ausstattung von Pflegeheimen kann mit Anpassungen bei den Pensionstaxen, den Betreuungstaxen oder den Pflegetarifen geändert werden. Die Pensions- und Betreuungstaxen sind zu 100 Prozent durch die Bewohnerinnen und Bewohner zu decken. Die Pflegetarife werden hingegen durch die Krankenversicherung, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie durch den Kanton gedeckt.
Die Pflegetarife für Alters- und Pflegeheime werden von der Standeskommission periodisch überprüft und angepasst. Die Überprüfung wurde vor dem Hintergrund der steigenden Löhne und der Teuerung vorgenommen. Ein Vergleich mit den Ostschweizer Kantonen zeigte weiter, dass ebenfalls ein gewisser Anpassungsbedarf besteht.
Die Standeskommission hat aufgrund der durchgeführten Prüfung beschlossen, den bisherigen Ansatz von 1.24 Franken pro Pflegeminute auf 1.27 Franken pro Pflegeminute anzuheben. Mit dieser Massnahme werden die Pflegekosten wieder gesichert. Gleichzeitig wird vermieden, dass die Bewohnerinnen und Bewohner die Pflegekosten über zu hohe Pensionstaxen querfinanzieren.

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