Erfolgreiche Nachwuchsförderung beim Fussballverband

Delegierte, Ehrenmitglieder und Gäste des Appenzeller Kantonalen Fussballverbandes (AKFV) trafen sich in Heiden zur 57. ordentlichen Delegiertenversammlung.

  • Im Anschluss an die Delegiertenversammlung führte Patrick Forrer (Foto rechts) ein Podiumsgespräch mit den beiden Schiedsrichtern Silvan Solenthaler (Foto Mitte) und José Pereira (Foto links). (Bild: Werner Grüninger)

    Im Anschluss an die Delegiertenversammlung führte Patrick Forrer (Foto rechts) ein Podiumsgespräch mit den beiden Schiedsrichtern Silvan Solenthaler (Foto Mitte) und José Pereira (Foto links). (Bild: Werner Grüninger)

Einen besonderen Gruss entbot Verbandspräsident Marcel Maier den Gästen vorab Gemeindepräsident Robert Diethelm, der den Tagungsort vorstellte, Thomas Bommer vom OFV, Roman Hasler vom Sportamt und den Vertretern der Nachbarverbänden. Neben den statutarischen Traktanden führte Patrick Forrer ein Podiumsgespräch mit den beiden Schiedsrichtern Silvan Solenthaler und José Pereira.

Total 106 Teams und 2085 Spieler

In seinem Jahresbericht hielt Präsident Maier Rückschau auf das vergangene Jahr. Nach den coronabedingten Vorjahren konnte der Verband endlich wieder mit Volldampf das geplante Jahresziel durchziehen. Dem Fussballverband gehören 14 Aktiv-, 86 Junioren/-innen- und sechs Seniorenteam, total 106 (96 Vorjahr) Mannschaften an. Diese setzen sich wie folgt zusammen: 401 Aktive, 1341 Junioren/-innen und 343 Senioren, total 2085 Spieler (Vorjahr 1880).

Mit Freude betreibt der Verband in Bühler den FCO Stützpunkt Appenzellerland. Am Erfolg hat das Trainerduo Marco Pola und Kosta Korfanidis grossen Anteil und liefert einen wichtigen Beitrag zum Future Champs Ostschweiz. Der gesamte Vorstand stellte sich für das neue Geschäftsjahr zur Wiederwahl: Präsident Marcel Maier, Heiden; Technischer Leiter Roggo Lavanga, Herisau; Aktuar Patrick Forrer, Speicher; Kassier Sepp Raimann, Heiden und Patrick Eugster, Heiden, Beisitzer. Bei den Finanzen resultierte ein Gewinn von 1200 Franken und für 2024 wird mit einem ausgeglichenen Budget gerechnet. Mit einer Laudatio für die Arbeit zum Wohle des FC Heiden wurden Mats Eugster, Lukas Alder und Fredy Alder ein Diplom überreicht.

Abgelaufene und laufende Saison

Die negative Tendenz in der sportlichen Entwicklung der letzten Jahre setzte sich leider auch in der letzten Saison fort und bis zum Ende der Saison befanden sich gleich mehrere Aktivteams mehr oder weniger in Abstiegsgefahr. FC Herisau (2. Liga) und FC Appenzell (3. Liga) mussten lange um den Ligaerhalt bangen und waren auf Schützenhilfe angewiesen. Letztlich nahm es dann aber noch ein gutes Ende.
Die übrigen Vereine schlugen sich besser als erwartet (FC Speicher), aber auch teils unter den Erwartungen (FC Heiden und FC Urnäsch) und teils wie erwartet (FC Teufen).
Eine Enttäuschung blieb das Damenteam der 1. Liga des FC Appenzell für die Rückrunde, denn aufgrund Spielerinnenmangels konnten sie den Spielbetrieb nicht mehr aufrechterhalten. Mit dem Rückzug verblieb nur noch der FC Bühler als einziges Team in der 1. Liga, musste aber am Saisonende in die 2. Liga absteigen. Der MNK Croatia 97 Appenzell beendete die Meisterschaft in der Swiss Futsal Second League im Mittelfeld.
Zu den Highlights des Verbandes gehörten das AKFV-Vorbereitungsturnier und der Appenzeller Juniorenhallencup für D-, C- und B-Junioren.
Die Talsohle der vergangenen Jahre scheint in der Saison 2023/24 durchschritten zu sein. Der FC Herisau ist nach der Vorrunde im hinteren Mittelfeld zu finden. Der FC Teufen hält Tuchfühlung zur Tabellenspitze (Rang 5), der FC Appenzell nimmt Platz 7 ein und das aufgestiegene Herisau 2 kämpft um den Ligaerhalt.

Aufstieg in Swiss Futsal League

In der 4. Liga reihte der FC Heiden Sieg an Sieg und blickt dem Aufstieg hoffnungsvoll entgegen. Gleiches gilt auch für den FC Urnäsch. Weniger gut läuft es dagegen beim FC Speicher, der sich im Umbruch befindet, der den Ligaerhalt aber schaffen sollte.
Sehr gut läuft es momentan dem MNK Croatia 97 Appenzell und kommt dem Ziel näher, denn nach der erfolgreichen Vorrunde wird das Team um den Aufstieg in die oberste Futsal-Liga kämpfen. Den Wiederaufstieg in die 1. Liga peilen auch die Spielerinnen des FC Bühler an.

Erfolge beim Credit Suisse Cup

Am diesjährigen Credit Suisse Cup gab es im Appenzellerland einen Rekord an gemeldeten Teams. 149 Klassen aus Inner- und Ausserrhoden nahmen an den kantonalen Ausscheidungen teil. Die stattliche Zahl von 1250 Spielern bestritten die zwölf Turniere. Spielberechtigt waren Mädchen und Knaben vom 4. bis zum 9. Schuljahr. Die zwölf Kategoriensieger beteiligten sich am Finalturnier in Basel, wobei die 6. Klässler vom Schulhaus Kreuzweg in Herisau den guten 4. Platz belegten.
Den ganz grossen Coup schafften die Mädchen der 5. Klasse vom Schulhaus Dorf in Gais. Sie verloren in Basel kein einziges Spiel, wurden souverän Meisterinnen im Schulfussball und wurden anschliessend in Gais feierlich empfangen.

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