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Energie sparen bei öffentlicher Beleuchtung

Mit Optimierungsmassnahmen soll bei der öffentlichen Strassenbeleuchtung der Energiebedarf reduziert und Kosten eingespart werden.

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Durch die stufenweise Übertragung der öffentlichen Beleuchtung an die Gemeinde ab dem Jahr 2011 wird der Gemeindehaushalt jährlich mit zusätzlichen Energiekosten von rund 16‘000 Franken sowie den anfallenden Unterhaltskosten belastet. Die öffentliche Beleuchtung für die Kirche und den Dorfplatz sowie alle Märkte und öffentliche Anlässe (Kinderfest, Chilbi, etc.) werden zurzeit noch durch das Elektrizitätswerk Urnäsch getragen. Die gesamte verbleibende öffentliche Beleuchtung an Strassen und Plätzen wird mit Steuergeldern durch die Gemeinde berappt. Mit der Senkung des Energiebedarfs sollen nun Kosten eingespart werden. Als Energiestadt bekennt sich Urnäsch zu einer effizienten Nutzung der Energieressourcen. Dem Gemeinderat ist deshalb auch wichtig, beim Energiesparen im Alltag eine Vorbildfunktion einzunehmen. Die Energiekommission wurde beauftragt, mögliches Sparpotential zu ermitteln und Optimierungsmassnahmen zu prüfen.
Von den vorgeschlagenen Massnahmen wird durch den Gemeinderat bei den öffentlichen Strassen eine verhältnismässige Erweiterung der jetzigen Nachtabschaltung um eine Stunde unterstützt, womit die Nachtabschaltung neu dann von 00.30 Uhr bis 05.00 Uhr dauern wird. Weiter soll die sukzessive Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED-Leuchtkörper – was jedoch vorübergehende Unterhaltsmehrkosten verursachen wird – den Energiebedarf senken.
Diskutiert wurde weiter, an diversen Standorten – Bahnhof, Einfahrt Reka-Feriendorf, Dorfplatz und Moos (Tiefgarage) – die Ganznacht- auf Halbnachtbeleuchtung zu reduzieren. Öffentliche Plätze wie der Bahnhof – so der Gemeinderat – sollen auch nachts beleuchtet sein und so der Bevölkerung eine bessere Sicherheit vermitteln. Die Ganznachtbeleuchtung an öffentlichen Plätzen wird deshalb im bisherigen Rahmen belassen. Beibehalten werden soll auch die durchgehende Nachtbeleuchtung nach grösseren lokalen Anlässen. Was ursprünglich das ortsansässige Elektrizitätswerk als «Goodwill» einführte, soll auch mit dem Übergang der öffentlichen Beleuchtung an die Gemeinde Tradition behalten.
Die Umsetzung der beschlossenen Optimierungsmassnahmen werden jährlichen Energiekosteneinsparungen von rund 3000 Franken bewirken.

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