Einkommen sind leicht gesunken

Das Durchschnittseinkommen der Schweizer Bevölkerung ist in den vergangenen Jahren leicht gestiegen - in beiden Appenzell jedoch nicht.

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Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung der Eidg. Steuerverwaltung (ESTV). Diese hat die Steuerdaten von 2010 mit den nach dem neuen interkantonalen Ausgleich neu definierten Daten von 2003 verglichen, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Zwischen 2003 und 2010 stieg das Niveau der Einkommen real, also der Teuerung angepasst, um 0,5 Prozent pro Jahr (nominal um 1,43 Prozent pro Jahr). In gewissen Regionen füllte sich aber das Portemonnaie schneller als anderswo.

So nahmen die Bewohner des Kantons Schwyz 2,19 Prozent mehr ein, die von Obwalden 1,85, die Zugerinnen und Zuger 1,42 und die Bevölkerung von Basel-Stadt 1,17 Prozent.

Im Kanton Genf blieb 2010 unter dem Strich sogar weniger als 2003 (-0,9 Prozent). Auch in den beiden Appenzell gab es einen Rückgang (AR: -0,26; AI -0,08 Prozent). In den Kantonen Neuenburg, Schaffhausen und St. Gallen war der Zuwachs gering, wie es heisst.

Die Untersuchung beruht auf den Steuerstatistiken der natürlichen Personen ohne Quellen- und Pauschalbesteuerte. Betrachtet wurde das steuerbare Einkommen der natürlichen Personen.

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