Eine Tradition ist zu Ende gegangen

Die Zitherspielerinnen und -spieler, welche jeweils im «Schäfli» Steinegg zusammengekommen sind, mussten wegen der anstehenden Umbauarbeiten einen neuen Treffpunkt finden.

  • Die Zitherspielerinnen trafen sich ein letztes Mal im «Schäfli» Steinegg. (Bild: Vreni Peterer)

    Die Zitherspielerinnen trafen sich ein letztes Mal im «Schäfli» Steinegg. (Bild: Vreni Peterer)

Etwa 15 Jahre lang trafen sich leidenschaftliche Zitherspielerinnen und -spieler mindestens acht Mal im Jahr im Saal des Restaurants Schäfli in Steinegg zu einer gemütlichen Stobete. Sie war zwar jeweils nicht öffentlich ausgeschrieben, doch Restaurantbesucher, die eine Weile zuhören wollten, waren natürlich willkommen.

Die Zitherlehrerin Erika Koller freut sich immer wieder über Personen, die sich für das Zitherspielen interessieren und ermuntert sie, es doch auch zu versuchen. Sie hat diese Treffen in Steinegg jeweils organisiert. Wegen der bevorstehenden Umbauarbeiten im «Schäfli» geht die Tradition nun zu Ende, da der Saal zum Lagerraum umfunktioniert wird. Am letzten Zithertreffen überraschte die Gruppe die Wirtin Esther Inauen mit einem Blumenstrauss und einem Ständchen. Auch ein Tänzchen durfte nicht fehlen, wozu sie Johann Koller aufgefordert hatte. Dies alles als Dank an die Wirtin für die stets grossartige Gastfreundschaft. Erika Koller bot der sichtlich gerührten Esther Inauen zum Schluss noch eine Schnupperstunde im Zitherspielen an, was die langjährige Wirtin lachend mit den Worten «emol luege» quittierte.

Das regelmässige Zithertreffen findet übrigens auch in Zukunft statt. Interessierte finden fortan im Gesellenhaus in Appenzell zusammen.

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