Eine «Stobede» zur Verabschiedung

«Die halbe Welt» kam am letzten Samstag nach Gonten, um sich von Joe Manser, der als Geschäftsführer des Zentrums für Appenzellische Volksmusik (ZAV) in Pension geht, zu verabschieden.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Trauer kam keine auf über das Ende, aber viel Freude über die grossartige Entwicklung der appenzellischen Musik während den zehn Jahren seiner Tätigkeit. Die auftretenden Musikanten zeigten sich von ihrer besten Seite und übertrafen sich gegenseitig mit ihrem Einsatz und ihrer Spielfreude.

Im Gegensatz zum kürzlichen Abschiedskonzert in der Kirche waren zur «Stobede» im «Roothuus» die Musikanten zur aktiven Mitwirkung eingeladen. Matthias Weidmann, Mitarbeiter im Zentrum für Appenzellische Volksmusik, hatte die Fäden gezogen. Mit seiner grossen Übersicht stellte er ein Programm zusammen, das die gegenwärtige Fülle und Lebendigkeit der appenzellischen Musik aufzeigt. Zahlreiche Musikanten aber hatten sich auch von sich aus anerboten, als sie vom Festanlass munkeln hörten.

Landammann Carlo Schmid-Sutter, Präsident des Stiftungsrates «Zentrum für appenzellische Volksmusik», überbrachte den Dank der Stiftung. Joe Manser habe mit seinen fundierten Kenntnissen und seinem Einsatz das Musikzentrum in Gonten zu einem weithin ausstrahlenden Ort der Musiklebens gemacht, wo geforscht aber auch weitergegeben wird. Er ist zuversichtlich, dass der Nachfolger Florian Walser die gute Linie fortsetzen wird.

Weitere Artikel

  • Reka Elisabeth Frischknecht zVg